REHBURG-LOCCUM (jan). Die Arbeit der "Koordinierungsstelle Tourismus" und die Weiterentwicklung der "Romantik Bad Rehburg" haben im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses der Stadt Rehburg-Loccum gestanden. Mit vielen Maßnahmen will Gretje Bode Tourismuspartner zusammenbringen und Tourismus-Konzepte miteinander verzahnen. Seit einigen Monaten leitet sie die noch junge Koordinierungsstelle im Rathaus und hat dem Kulturausschuss nun ihre Vorstellungen von dem vorgestellt, wie der Wirtschaftszweig Tourismus in der Stadt vorangetrieben werden kann. Pakete schnüren und potentiellen Besuchern der Stadt Angebote machen für Tages- und Mehrtagestouren, ist das eine, was sie will und gemeinsam mit solchen Partnern wie dem Dino-Park und dem Kloster umsetzen. Dass diese Pakete aus Bausteinen bestehen, die die Gäste sich selbst nach Belieben zusammenstellen können, ist ein weiteres Ziel. Die Tourist-Info in der "Romantik Bad Rehburg" will sie zudem auf professionellere Füße stellen – unter anderem durch Schulungen der Mitarbeiter. Ein Leitfaden für Veröffentlichungen durch die Stadt soll entwickelt werden, damit alle "eine Sprache sprechen" und auch die Prospekte der Stadt hat sie im Blick. Ein einheitliches Erscheinungsbild der Prospekte sei im Werden, die Vielzahl der Flyer solle zusammengefasst und neu gedruckt werden. 35.000 Euro sollen im Haushalt 2016 angesetzt werden, um das neue Corporate Design, neue Flyer und Anzeigenwerbung, Öffentlichkeitsarbeit und ein Leitsystem umzusetzen. Zu Bodes Aufgaben soll aber auch die Steigerung des Bekanntheitsgrades der "Romantik Bad Rehburg" gehören. Neue Flyer, ein neuer Internet-Auftritt und nicht zuletzt die Neu-Konzeption der Dauerausstellung in dem Ensemble sowie Investitionen in die Außenanlagen und ein Wegeleitsystem gehören dazu. Die Veränderung der Dauerausstellung ist bereits seit längerem in etlichen Gremien und nicht zuletzt in einem Arbeitskreis, der zu diesem Zweck gegründet wurde, ein aktuelles Thema. Zwei Schwerpunkte sollten die Ausstellung künftig bestimmen, sagte Bürgermeister Martin Franke. Zum einen sei das Königin Friederike von Hannover beziehungsweise das Haus der Welfen, die dann mit der Lokalgeschichte des Ortes verknüpft werden sollten. Im Arbeitskreis herrsche zwar keine Einigkeit über diese Ausrichtung, sagte Franke. Die Entscheidung liegt aber letztlich beim Rat der Stadt. Für den Haushalt 2016, sagte Franke, sei geplant, 300.000 Euro für diese Veränderungen in der "Romantik" einzustellen – vorbehaltlich der Zustimmung des Kulturausschusses zu dem Konzept, um die er in seiner nächsten Sitzung gebeten werden solle, und vorbehaltlich der Zusage von Fördermitteln. Lediglich ein Drittel der Summe solle aus der Kasse der Stadt kommen. Foto: jan
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Stadt will Verzahnung touristischer Partner
"Romantik" soll für 300.000 Euro verändern werden
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