1. Meinberg erliegt dem Wiesn-Wahnsinn

    Hunderte fei ern augelassen beim Oktoberfest der Schützen

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    Horn-Bad Meinberg (cp). Wie man ein zünftiges Oktoberfest feiert, hat sich mittlerweile auch außerhalb von München herumgesprochen. Am vergangenen Samstag versank Bad Meinberg einmal mehr in blau-weißer Glückseligkeit.

    Rund 600 Kilometer südlich der bayerischen Landeshauptstadt, im geräumigen Festzelt der Meinberger Schützengesellschaft auf dem Heinrich-Drake-Platz, vergeudete keiner der rund 1.600 Besucher auch nur einen Gedanken an das große Vorbild. Der Jubel galt hier nicht dem Oberbürgermeister, sondern Schützenoberst Erwin Karsunke, der mit wenigen platztierten Schlägen das bayerische Festbier zum Fließen brachte. Befeuert von etlichen Litern "König Ludwig" ließen kurz darauf wieder hunderte Lipper bis spät in die Nacht die Sau raus. Großen Anteil daran hatten die "Lichtensteiner", die sich schon im vergangenen Jahr als Stimmungskanonen erweisen hatten. Zu Dauerbrennern wie "Atemlos", "Ein Stern" oder "Cowboy und Indianer" wurde nicht nur geklatscht und geschunkelt. Viele Gäste nutzten den Platz vor der Bühne, in den Gängen oder auf den Bänken auvh zum ausgelassenen Tanzen. Oktoberfest-Hits wie das "Fliegerlied" oder "Schatzi, schenk mir ein Foto" grölte die Menge enthusiastisch mit – Wiesn-Wahnsinn auf lippisch. Auch modisch standen die Gäste – egal ob jung oder alt – den Münchnern in nichts nach: Die Damen stahlen sich mit kunstvollen Flechtfrisuren gegenseitig die Show, schicke Dirndl in allen Farben rückten Beine und Dekolletés ins rechte Licht. Und auch die Herren ließen sich nicht lumpen und ließen in knackigen Lederhose die Waden blitzen.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an