1. Haspa – tom Aspe – Maspe

    Blomberger Ortsteil feiert 1000-jähriges Jubiläum

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    Maspe (lig). An diesem Wochenende feiert der Blomberger Ortsteil Maspe sein 1000-jähriges Bestehen. Für diesen Samstag und Sonntag haben die Masper ein buntes Programm zusammengestellt, wovon eines eine "Zeitreise" von Ernst Illigens ist, der auf zwölf Tafeln Auszüge der 1000-jährige Geschichte des Ortsteils zusammengetragen hat. Illigens ist Hobbyhistoriker und interessierte sich schon immer für die Geschichte "seines" Ortes. Er hat auch bereits selber eine Chronik im Jahre 2004 verfasst, die über Maspe von 1384 erzählt. Jetzt wurde durch einen Zufall eine Erwähnung Maspes bereits 1015 entdeckt. "Eine Chronik ist nie fertig und jetzt wissen wir, dass es Maspe auch schon vor 1384 gab und können vorne an die Chronik etwas "umbauen", sagt Illigens. Entdeckt worden ist die Erwähnung von dem Historiker Roland Linde, der im April dieses Jahres bei Recherchen für den Ort "Aspe", auf die Erwähnung "Haspa" stieß und sie dem Ortsteil Maspe zuordnen konnte. Bisher war nur "tom Aspe" als Erwähnung bekannt gewesen. Kurzerhand entschlossen sich die Masper ein Jubiläumsfest auf die Beine zu stellen – und da Ernst Illigens sich schon immer für die Geschichte interessiert hat, war klar, dass er sich hier engagierte. So machte er sich auf den Weg in etliche Archive, um Informationen zusammenzutragen. Er erkundigte sich im Paderborner Dom, in der Landesbibliothek, im Blomberger Stadtarchiv und recherchierte im Internet. Jeden Tag verbrachte er damit, Informationen zu sammeln, zu dokumentieren und für die Betrachter aufzubereiten. Rund 200 Stunden Arbeit hat er aufgewendet und konnte einige Tage vor dem Jubiläum die letzte der zwölf Tafeln fertigstellen. Auf den Tafeln zeigt Illigens unter anderen Fundstücke von vor Christi und den Hinweis auf die Erwähnung vor 1000 Jahren, die drei Adelshöfe, die Maspe einmal hatte, einen Auszug aus einem Salbuch eines Gutsbesitzers, einen Auszug aus dem Leben von Erich von Donop, die erste Vermessung Maspes im Jahre 1841, Ansichtskarten von Maspe aus dem Jahr 1870, eine Hochzeit auf einem Hof um 1877, einen Zeitungsartikel, der davon berichtet, dass Masper Bürger von 1912 bis 1932 keine Steuern abgeben mussten, das Hochwasser 1975, den Sportverein 1979, die Entstehung des Dorfgemeinschaftshauses 1997/98/99 sowie in jüngerer Zeit das zehnjährige Bestehen des Gemeinschaftshauses und aktuell die Entstehung des Fußweges in Richtung Tintrup.

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