MARDORF (gi). Läuft hier etwas schief mit dem Pflanzen von Bäumen am Uferweg? Ein Beispiel am Standort Seestern: Dort standen schon immer Bänke, die eine freie Sicht auf das Meer erlaubten. Die Aussicht auf das Meer in diesem Bereich mit dem Pflanzen von drei Bäumen einzuschränken (überhaupt ist der freie Blick vom Uferweg auf das Wasser nicht gerade üppig), stößt bei Touristen und Mardorfern auf Unverständnis. Vor dem Ausbau des Uferweges bis 2013 gab es an verschiedenen Stellen Bäume, die massiv den Uferweg beschädigten und daraufhin einvernehmlich mit Stadt, Region und Naturschutz dauerhaft entfernt wurden. Ersatzanpflanzungen erfolgten an anderen Stellen. Der Uferweg war gerade ein paar Monate wieder eröffnet, da standen plötzlich genau an den kritischen Standorten neue Bäume. "Als hätte es die Absprachen nicht gegeben", merkt der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Friedel Dankenbring an. Das habe vermutlich einigen gar nicht gefallen, es mündete in Zerstörungen der gepflanzten Bäume. Die Reste wurden beseitigt und danach an denselben Stellen wieder Bäume wie bereits erwähnt am Seestern gepflanzt. Lediglich das von Mardorfern als absoluter "Schildbürgerstreich" bezeichnete Pflanzen von Tannen auf dem Badestrand ist nach dem Vertrocknen der Bäume nicht wiederholt worden. Übrigens sei nach Informationen unserer Zeitung mit den Eigentümern der bepflanzten Grundstücke nicht gesprochen worden. Foto: gi
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Neue Bäume behindern die Aussicht
Baumpflanzungen am Uferweg stoßen bei Spaziergängern auf Unverständnis
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