1. Umbaupläne im Weserrenaissance-Museum

    Landesverband Lippe beschließt über den Finanzplan

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    Lemgo . Nach eingehender Beratung der geplanten Umbaumaßnahme im Weserrenaissance-Museum (WRM) Schloss Brake und nach Beratung des Kostenplanes im Kulturausschuss am 26. August hat die Verbandsversammlung in ihrer jüngsten Sitzung am 9. September einstimmig beschlossen, die Maßnahme in der dargelegten Form zu realisieren. Das knapp 1,9 Millionen Euro teure Projekt wird danach zu rund 90 Prozent aus Drittmitteln finanziert. Der Rest verbleibt beim Landesverband Lippe, dessen Verbandsvorsteherin Anke Peithmann in der Realisation des Umbaus die Zukunftssicherung des Museums sieht. "Unsere jüngste Tochter schaut einer neuen Ära entgegen, geprägt von Teilhabe, bürgerschaftlichem Engagement und kulturellem Austausch. Schloss Brake wird sich zum Treffpunkt für Freunde von Kunst und Kultur und öffentlichen Diskurs entwickeln." Der LWL berät fachlich und fundiert über sein Museumsamt und finanziert die Bereiche Bau-, Inklusions- und Einrichtungsmaßnahmen mit. Die Stadt Lemgo hat ihre Förderkulisse um Schloss Brake erweitert, wodurch Mittel des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr in die Maßnahme fließen können. Neben dem Bauministerium steht im Finanzplan ganz oben das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, das das Museum seit Bestehen immer wieder gefördert hat. Die Kulturinitiative sowie der Freundeskreis WRM haben sich ebenfalls in die Finanzierung eingebracht. Zum einen hat die Initiative selbst Spenden eingesammelt, zum anderen die NRW-Stiftung um Mitfinanzierung gebeten. Unter anderem hat die Stiftung zugesagt, jeden gespendeten Euro bis zu einer Höchstgrenze von 80.000 Euro zu verdoppeln. Davon sind zurzeit 70.657 Euro erreicht. Die Umbaumaßnahme wird sich in erster Linie im Inneren abspielen. Die Erdgeschossräume des Museums werden mit dem notwendigen technischen Equipment ausgestattet, das Ausstellungen und Kulturveranstaltungen aller Art erlaubt, und für alle erreichbar und nutzbar sein wird. Die Außenhaut bleibt nahezu unangetastet. Während der Umbauphase bleibt das Museum geöffnet. Die Dauerausstellung ist in konzentrierter Form weiterhin erlebbar, ebenso die museumspädagogischen Aktionen und das Führungsangebot.

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