Bad Salzuflen. Das eine gehört zu den wichtigsten Werken der Konzertliteratur, das andere zu den bekanntesten Werken seines Komponisten, beide werden vom Publikum hoch geschätzt: Die Rede ist von Beethovens Violinkonzert in D-Dur und von Mozarts g-Moll-Sinfonie.
Beide wird die Nordwestdeutsche Philharmonie bei ihrem "Sommerkonzert" am Samstag, 26. September, um 19.30 Uhr in der Konzerthalle im Kurpark von Bad Salzuflen spielen. Am Pult des Orchesters steht als Gast Antonio Méndez, der junge Spanier, der zu den viel versprechendsten Talenten seiner Generation gezählt wird, die solistischen Aufgaben übernimmt Lena Neudauer, die schon 2010 als 26-Jährige als Professorin für Violine an die Hochschule für Musik Saar berufen wurde und die eine "Lorenzo Guadagnini" von 1743 spielt. Karten im Vorverkauf zu 19 bis 32 Euro gibt es an der Theaterkasse der Kurverwaltung, Telefon (05222) 952-909, und bei der Bürgerberatung im Rathaus. Das Konzert für Violine und Orchester D-Dur opus 61 von Ludwig van Beethoven ist dessen einziges vollendetes Konzert dieser Gattung und gilt als Prototyp seines Genres. Erst 1844, 17 Jahre nach Beethovens Tod, wurde es anrerkannt, als der damals 13-jährige Joseph Joachim das Konzert als Solist zur Neuaufführung brachte mit einem Orchester unter der Leitung von Felix Mendelssohn. Seither gehört es zu den wichtigsten Werken der Konzertliteratur für Violine. Die Sinfonie g-Moll (Köchelverzeichnis 550) komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Juli 1788 in Wien. Sie gehört zu den bekanntesten Werken Mozarts. Bereits um 1800 war sie beim Publikum hoch geschätzt, was sich auch in einer Vielzahl von Bearbeitungen ausdrückte. In der Popmusik wurden mehrfach Teile der g-Moll-Sinfonie adaptiert und bearbeitet.