STEINBERGEN (km). Führt der Wahrheitsanspruch einer Religion zu Intoleranz und Gewalt gegenüber Andersgläubigen? Oder sind Gewalt und Fanatismus Produkte politischer und gesellschaftlicher Missstände, die religiös beladen werden? Diese und ähnliche Fragen stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Haus der Weltreligionen auf dem "steinzeichen"-Gelände. In dem Vortrag soll das Verhältnis zwischen Religion und Gewalt, Toleranz und Intoleranz aus islamischer Perspektive beleuchtet werden. Als Referent konnte der Förderverein Hakki Arslan M.A. aus Onabrück gewinnen. Arslan ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Osnabrück im Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften des Instituts für Islamische Theologie. Der Vortrag findet am heutigen Samstag, dem 19. September, um 17 Uhr statt. Ab 16.30 Uhr fährt ein Pendelbus vom "steinzeichen"-Parkplatz direkt zum Haus der Weltreligionen.
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"Ungläubig immer nur die Anderen?"
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