1. Schützenbrüder bewiesen "Manpower"

    Schwalenberger Schützengesellschaft feiert 101-jähriges Bestehen ihrer Halle

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    Schwalenberg (lig). 100 plus 1 Jahr ist die Schützenhalle in Schwalenberg alt. Dieses Jubiläum beging die Schwalenberger Schützengesellschaft im Anschluss des Kinderschützenfestes mit zahlreichen Gästen. Gelobt wurde insbesondere die Leistung der Schützen, die sie in dieses Objekt investieren und investiert haben. "Es waren ereignisreiche 101 Jahre, aber eines ist immer gleich geblieben, denn die Halle wurde von den Schützen gebaut und bezahlt und das ist bis heute so geblieben", zog der Vorsitzende der Schützengesellschaft Schwalenberg, Sven Ridder, ein Fazit nachdem er die Geschichte der Halle nochmals hatte Revue passieren lassen. Eine Bildershow unterstrich die Rede des Vorsitzenden und zeigte die Arbeiten an der Halle aber auch die Könige, die darin gefeiert wurden, nochmals auf. "Als das Haus damals gebaut wurde, war Schwalenberg eine kleine arme Stadt, umso größer ist die Leistung der Schützen zu bewerten", bestätigte auch Schieder-Schwalenbergs Bürgermeister, Gert Klaus und auch der Vorsitzende des Schützenkreises Lippe, Dr. Stephan Breuning, lobte den besonderen ehrenamtlichen Einsatz der Schwalenberger Schützen aber betonte auch die Nachwuchsarbeit der Gesellschaft. "Überall krankt der Nachwuchs aber hier wird mit dem Kinderschützenfest die Zukunft fortgesetzt", so Breuning. Walfried Gerber von der Detmolder Schützengesellschaft, der seit 1959 stetiger Gast beim Schwalenberger Schützenfest ist, hob zudem die besondere Atmosphäre hervor, die er immer wieder verspüre. Für die vielen schönen Stunden, die er hier verlebt habe, wie er kundtat, hatte er auch ein Geschenk im Gepäck, denn er übernimmt die Kosten für die Renovierung des Kronleuchters in der Schützenhalle. Anschließend konnte der Schützenkönig Nico Chaintoutis die Königsscheibe mit etwas Verspätung entgegennehmen. Eigentlich sollte sie bereits zur Schützenfestnachlese übergeben werden, allerdings war sie aufgrund des damaligen Poststreiks, nicht pünktlich angekommen. Nun konnte sie übergeben werden. Preise entgegennehmen konnten auch die glücklichen Gewinner einer Tombola, die das Pilsrott initiiert hatte. Platz eins ging an Rolf Donner aus Schwalenberg, der sich über einen Flug mit einem Heißluftballon freuen durfte. Platz zwei an Ellen Tölle aus Schieder, die einen Kaffeeautomaten gewann und Platz drei an Pascal Klaas aus Brakelsiek, der mit einem schäumenden Getränk bedacht wurde.

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