1. Großbrand in Barntrup

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    Barntrup . Die dicken schwarzen Rauchwolken über dem Barntruper Industriegebiet waren kilometerweit sichtbar: Ein Großbrand vernichtete dort am Sonntag einen Galvanisierungsbetrieb. 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei waren stundenlang mit den Lösch- und Sicherungsarbeiten beschäftigt. Um den Wasserbedarf zu decken, wurden sämtliche Tanklöschfahrzeuge aus dem Kreis Lippe und weitere aus dem beachbarten Landkreis Hameln-Pyrmont alarmiert. Mit drei Drehleitern, mehreren Strahlrohren und Wasserwerfern bekämpften die Feuerwehren die Flammen. Fast vierzig Atemschutztrupps wurden hierzu eingesetzt. Weil in der Halle Säuren und Laugen lagern sollten, war besondere Vorsicht geboten. Die ABC-Einheiten des Kreises Lippe wurden hinzugerufen. Nachdem das Feuer gegen 16 Uhr unter Kontrolle war, kontrollierten ABC-Einheiten den Inhalt der gelagerten Behälter. Später wurde das gesamte Gebäude mit Schaum geflutet. Der Betrieb brannte trotz der Anstrengungen der Feuerwehr bis auf die Grundmauern nieder. Nachbargebäude blieben aber von den Flammen verschont. Wegen der starken Rauchentwicklung entnahmen Messfahrzeuge Luftproben. Die Bevölkerung wurde vorsorglich gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten – die Auswertungen ergab aber, dass keine Grenzwerte überschritten wurden. Die Polizei sperrte während des Einsatzes große Teile von Barntrup für den Verkehr ab. Auch am Montag war die Feuerwehr weiter vor Ort, um die Brandstelle abzusichern. (cp)

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