1. Doppelkonzert am 24. September

    Musik aus Tel Aviv und Berlin im JZO

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    Oerlinghausen (kd). Zwei Gemeinsamkeiten teilen sich die Bands "Laila" aus Tel Aviv und die Band "The Shna" aus Berlin. Beide Bands sind dem Genre "Riot Grrrl" zu zuordnen und werden Ende September gemeinsam auf Deutschlandtour gehen. Eine Station ihrer 14-tägigen Tour ist das Jugend- und Kulturzentrum Oerlinghausen. Die musikalische Bewegung "Riot Grrrl" entstand Anfang der 90er Jahre in den USA, von wo aus sie weltweit die Bühnen eroberte. Der Name setzt sich aus den englischen Wörtern "riot" für Aufruhr/Aufstand und "girl" für Mädchen zusammen. Gesellschaftskritisch protestieren die Riot Grrrls gegen das traditionelle weibliche Geschlechterbild und setzen sich mit ihrer Musik für feministische Themen ein. In ihren Songs appellieren sie andere "Girls", die Bühnen zu erobern und der männlichen Dominanz in der Musikszene entgegenzutreten. Ein inzwischen prominentes Beispiel aus dem neuen Jahrtausend ist die russische Band "Pussy Riot". Am Donnerstag, 24. September, wird nun das Duo "The Shna" aus Berlin in bester Post-Punk/Riot-Grrrl-Manier wohlverstimmte Ohrfeigen verteilen. Die schräge Band der Wahlberlinerin und Alt-JZ´lerin Lina Walde bringt typisch schlecht gelaunt und apathisch ihre Show auf die Bühne. Mit Doppelgesang, Bass und Drums klingen sie nach Grunge, Indie, Noise, Riot Grrrl und finsterem Pop. "Laila" aus Tel Aviv verbindet seit fast drei Jahren Post-Punk mit Poesie. Die Musikerinnen Avishag Cohen Rodrigues und Maya Perry werden mit ihren unverwechselbaren Klang, der düster und laut daher kommt, den Abend ausklingen lassen. Einlass ist um 20 Uhr, Beginn um 20.30 Uhr.

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