Detmold. Die Freifunkinitiative Detmold hat ein kostenfreies Wlan-Netzwerk an der Notunterkunft an der Adenauerstraße installiert. Damit möchten sie den Flüchtlingen die Möglichkeit bieten, dass sie online Kontakt zu ihren Familien halten können und sich über die aktuelle Lage in ihrem Heimatland und über Asylanträge und deren Verfahren informieren können. Das teilen die Jusos mit, die die Aktion begrüßen. Für viele Deutsche ist ein Internetzugang heutzutage selbstverständlich – für Flüchtlinge allerdings sehr kostspielig und umständlich. Aus diesem Grund hat die Freifunkinitiative Detmold nun den ersten Schritt getan. "Flüchtlinge sollten ohne freien Zugang zum Internet nicht isoliert und zur Untätigkeit gezwungen werden", so Julian Hördemann, Vorsitzender der Jusos Detmold. Die Detmolder Freifunkinitiative möchte Flüchtlinge in Detmold mit kostenfreiem Wlan versorgen. Mitglieder von Freifunkinitiativen in ganz Deutschland sorgen in den heutigen Zeiten dafür, dass den Flüchtlingen ein kostenfreier und unbegrenzter Zugang zum Internet garantiert wird. Gerade für Flüchtlinge ist ein Internetzugang existenziell. Durch den Zugang zum Internet können sich Flüchtlinge über die aktuelle Lage in ihrem Heimatland informieren, mit ihren Familien Kontakt halten und sich über Asylanträge und deren Verfahrensweisen informieren. Die Jusos sehen den freien Internetzugang daher als Hilfe zur Selbsthilfe. Durch den Zugang zum Internet würden Behördengänge und Arztbesuche enorm erleichtert. Durch Übersetzungsfunktionen können erste Schritte in eine barrierefreie Kommunikation gegangen werden. Aus diesen Gründen ist die SPD-Jugendorganisation für die ehrenamtliche Arbeit der Freifunker überaus dankbar. Die Flüchtlingshilfe Lippe trägt die Hardwarekosten für den Router sowie die jeweiligen Anschlüsse. Die Freifunkinitiative hat die Hardware angeschlossen und übernimmt den technischen Support. Die beiden "Freifunker" Klaus Proppe (links) und Andre Uhlstein haben das kostenlose Wlan-Netzwerk in der Notunterkunft für Flüchtlinge installiert. Foto: privat
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Kostenloses Internet für Flüchtlinge
Jusos begrüßen "Freifunk-Initiative" an der Adenauerstraße
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