1. Ein unvergesslicher Tag

    Geflüchtete besuchen Gartenbahn / Anschließend Bootsfahrt auf dem Meer

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    IDENSEN/BOKELOH (gi). Es war ein abwechslungsreicher und wohl auch unvergessener Tag für drei Familien aus Syrien. Wie versprochen lud Modelleisenbahner Hans-Heiner Giebel die Familien nach Bokeloh ein, danach ging es nach Steinhude zu einer Tretbootfahrt zur Insel Wilhelmstein. Aber alles der Reihe nach: Seit dem 28. Juni 2014 sind die Familien in einem Haus von Konrad Evers in Idensen untergerbracht (wir berichteten). Und seit diesem Tag kümmern sich die Einwohner des Dorfes intensiv und mit großer Leidenschaft um die Kinder und Erwachsenen. Die danken es und haben sich in dieser Zeit voll integriert. Als Beispiel für viele sind zu nennen Monika und Klaus Brandt, die jeden Tag mit den Bürgern aus Syrien Deutsch lernen. Um alles, was mit Verwaltung und anderen Dienststellen zu tun hat, kümmern sich Ortsbürgermeister Rolf Herrmann und seine Frau Ute. Dazu kommen noch Angebote der ortsansässigen Vereine an die Flüchtlinge, die Bürger aus dem Dorf spenden weiter Spielsachen und Bekleidung. Gartenbahner Giebel aus Bokeloh hat ständig Gäste, darum war es auch keine Frage, die "Neu-Idenser" einzuladen. Dafür besorgte er Tickets für die Fahrt mit dem Regiobus. So kamen mit ihren "Betreuern" 22 Erwachsene und Kinder und verbrachten einige Zeit bei schönstem Augustwetter bei dem Hobbyeisenbahner. Doch damit war der Nachmittag noch lange nicht zu Ende, denn die Fahrkarten waren Tagestickets und mussten schließlich ausgenutzt werden. Es ging über Wunstorf nach Steinhude. Dort mietete Konrad Evers sechs Tretboote an, mit denen Richtung Wilhelmstein gefahren wurde. Das war eine große Freude bei allen Beteiligten. Der Abschluss wurde im Garten des Hauses in Idensen mit syrischen Gerichten gefeiert. Übrigens ist dem Asylantrag des Vaters aus Syrien stattgegeben worden. Das wird wohl auch für die übrigen Familienmitglieder so geschehen. Foto: gi

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