WUNSTORF (mk). Welchen Einfluss haben Bewertungen auf das Leben mit psychischer Erkrankung oder zum Beispiel auf das Wahrnehmen von Symptomen? Welchen Einfluss haben Bewertungen auf Stigmatisierung und "Recovery" (Wiedergesundung)? Gewinnen bestimmte Phänomene erst durch die persönliche Bewertung eine besondere Bedeutung und Wirksamkeit? So kann das gleiche Phänomen für den einen ‚Stimmenhören‘ sein, für den anderen ist es eine behandlungsbedürftige Halluzination und für den Dritten ein Alarmsignal, das den Beginn einer anstrengenden leidvollen Zeit ankündigt. Die unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen, Meinungen und Erkenntnisse von Patienten, Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen und beruflich Helfenden werden in Form eines Trialogischen Gesprächs eingebracht. Dabei steht ein wertschätzendes, gleichberechtigtes Miteinander aller Beteiligten im Mittelpunkt.
Das 34. Trialogische Gespräch findet statt am Dienstag, dem 8. September, von 18.30 bis 20.30 Uhr, mit Pause, im Saal des Sozialzentrums, KRH Psychiatrie Wunstorf, Südstraße 25. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen und weitere Informationen bei Sonja Brandes, 05031/93-2317 oder E-Mail: sonja.brandes@krh.eu.