STEINHUDE (tau). Die Entschlammung des Steinhuder Meeres muss weitergehen: Davon waren die Teilnehmer der traditionellen Sommerbootstour der Steinhuder CDU überzeugt. Ihr Weg führte sie diesmal an das Westufer des Binnensees. In Höhe des Hagenburger Kanals haben sich die Mitfahrenden ein Bild von den jüngsten Entschlammungsmaßnahmen gemacht. Trotz der Arbeiten gebe es dort aber immer noch sehr viele Ablagerungen, was weitere Entschlammungsmaßnahmen erforderlich mache.
Entlang des Hagenburger Moores führte die Fahrt dann weiter bis zum Winzlarer Grenzgraben, dem größten Zufluss des Steinhuder Meeres, den Meerbruchswiesen bis zum Meerbach. Ratsfrau Christiane Schweer berichtete von einem Gespräch mit dem Geschäftsführer des Unterhaltungsverbands Meerbach/Führse, August Lustfeld. Demnach würde mit der Genehmigung des Baus der Fischtreppe in diesem Jahr gerechnet. Allerdings könne dieses Bauwerk nur bei einem möglichst niedrigen Wasserstand und somit vermutlich erst im Sommer 2016 gebaut werden, so Schweer weiter. Auf dem Rückweg vom Meerbach nach Steinhude berichtete der Vorsitzende Christian Rother im Rahmen eines Zwischenstopps auf dem Wilhelmstein über dessen Entstehung sowie über General Scharnhorst der die Militärschule auf dem Wilhelmstein besuchte. Unter Segel ging der Weg bei achterlichem Wind und einer entschleunigenden Atmosphäre zurück nach Steinhude. "Im kommenden Jahr werden wir wieder ‚in See stechen‘. Mal sehen wohin der Wind uns dann treibt", so Rother abschließend. Neben CDU-Mitgliedern aus Steinhude und Großenheidorn nahmen interessierte Bürger sowie der Bokeloher Axel Brockmann und Dr. Mattias Fischer mit Gattin teil. Dr. Fischer war für ein Dreivierteljahr kommissarisch Erster Stadtrat der Stadt Wunstorf. Foto: privat