Leopoldshöhe (kd). Als vollen Erfolg werteten die Initiatoren vom "Runden Tisch Asyl" den ersten orientalischen Basar, der auf dem Leopoldshöher Heimathof stattfand. Gemeinsam mit den Flüchtlingen kümmerten sich Janina Iles, Inge Dornfeld und Karim Suleiman um die Vorbereitung. Trotz starken Regens war der orientalische Basar ein Magnet für viele Hundert Besucher. Allerdings mussten die Stände vom Außengelände ins Innere umziehen – es wurde zusammengerückt, bis alles passte. Für die Besucher gab es Gewürze, orientalische Spezialitäten, Stoffe, Schmuck und einiges mehr zu entdecken, probieren und auch zu kaufen. Im Rahmenprogramm gab es Kinderschminken für die Kleinen mit den DRK-Helfern, Henna-Tattoos von Cornelia Uffmann für die Großen, Musik einer arabischen Band, eine Bauchtanzvorführung der Gruppe "Ostara Senei", eine Zaubervorführung vom Zauberer "Florian. "Dass so viele Besucher gekommen sind, damit hätten wir gar nicht gerechnet", sagten Janina Iles und Karim Suleiman und bedankten sich für das große Interesse, den vielen helfenden Händen und auch beim Weinhof Meyer aus Kachtenhausen. Es gab viele Gespräche mit den Flüchtlingen – sie erzählten aus ihrem Land, von ihren Bräuchen und von dem, was ihnen widerfahren ist. 117 Flüchtlinge sind in Leopoldshöhe angekommen und warten darauf, dass ihr Asylantrag genehmigt wird. Es war ein interessanter Nachmittag für alle. "Wir hatten den Wunsch, unseren Nachbarn und Bewohnern unsere Asylbewerber etwas näher zu bringen. Türen zu öffnen, damit wir uns alle gegenseitig kennenlernen können", erläuterte Janina Iles Das sei dem "Runden Tisch Asyl" durchaus gelungen und sollte wiederholt werden, meinte sie.
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1001 Nacht auf dem Heimathof
Erster orientalischer Basar in Leopoldshöhe fand großes Interesse
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