STEINHUDE (mk). In einer Pressemitteilung fordert die Notgemeinschaft Steinhuder Meer den Erhalt des Gewässers. Nachdem durch die sommerliche Hitze der letzten Woche Wasser in erheblichem Umfang verdunstet ist, sei das eigentliche Problem des Meeres sichtbar geworden: Große Mengen an Schlamm treten insbesondere am Nordufer zu tage. Segler und Berufsschiffer, so die Notgemeinschaft, könnten die Steg- und Uferanlagen kaum noch nutzen. Auch die Wasservögel würden die großflächigen Schlammansammlungen meiden. Bei dem gegenwärtigen Wasserstand entspricht laut Notgemeinschaft der Schlamm- und Mudderanteil etwa 46 Prozent des Inhalts des Steinhuder Meeres. Daher fordert der Verein ein nachhaltiges und umfassendes Konzept zur Bewirtschaftung und Sanierung des Gewässers. Es sei notwendig, in größerem Maße als bisher auch Schlammpolder vorzusehen. Die Planung der unteren Umweltschutzbehörde in Betracht kommende Flächen durch die Ausweisung als Naturschutzgebiet aus dieser Nutzung endgültig herauszunehmen richte sich gegen die nachhaltige Erhaltung und Sanierung des Steinhuder Meeres. Der Vorsitzende der Notgemeinschaft, Johannes Franke, fordert Politik und Verwaltung auf, sich des Problems ernsthaft anzunehmen und mit den Betroffenen einen Masterplan zu entwickeln.
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Steinhuder Meer besser schützen
Anreiner und Nutzer fordern ein nachhaltiges Konzept von der Region
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