1. Städtepartnerschaft sehr lebendig

    Millauer Schüler absolvieren verschiedene Praktika in der Badestadt

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    Bad Salzuflen. Eine gute Tradition wird fortgesetzt. Sieben junge Deutschschüler aus Bad Salzuflens südfranzösischer Partnerstadt nutzen die Möglichkeit, in ihren neunwöchigen Sommerferien nicht nur ihre Deutschkenntnisse zu erweitern, sondern auch Einblick in das deutsche Berufsleben zu gewinnen.

    "Nach meinem vierwöchigen Praktikum im März/April hat mir der Küchenchef des Maritim Hotel nun noch mehr Verantwortung aufgetragen" freut sich Pauline Mayot über den guten Verlauf ihrer Ferienbeschäftigung in Bad Salzuflen, die ihr bei der Finanzierung des anschließenden Studiums sehr behilflich ist. "Bei mir sieht es ähnlich aus", fügt Mehdi Lassoued hinzu, der in Dijon Agrarwissenschaften studiert. Zusammen mit Gautier Bouis de Castelnau macht er sich mit dem von der Gastfamilie Reitmeier zur Verfügung gestellten PKW auf die tägliche Fahrt zu dem landwirtschaftlichen Versuchsgut Secobra in Lemgo-Hörstmar. All dies berichten die Jugendlichen bei einem großen, von den gastgebenden Familien in Wülfer organisierten Grillfest. "Mir macht der unkomplizierte Umgang mit den Kindern der Kindertagesstätte Mix-Max sehr viel Freude", erläutert Léa Marquès den Anwesenden zu Beginn des geselligen Treffens. "Meine Mutter hat 1988 bereits an dem Schüleraustausch der Realschule Aspe teilgenommen", fügt die 16-jährige Deutschschülerin des Millauer Lycée Jean Vigo hinzu. Ähnliches teilt Natty Pierre von ihrer liebevollen Aufnahme durch das Team des Kindergartens Hermannstraße mit, der erstmals eine Millauer Praktikantin eingliedert. Die 17-jährige Abiturientin Ingrid Dessoude berichtet sehr positiv von ihren Erfahrungen im Restaurant Reiman’s. Ebenso Ronja Gassler. "Ronja darf im kommenden Jahr jederzeit wiederkommen", so die überaus zufriedene Chefin des Ratskellers zu dem Organisator dieser Praktika, Friedrich-Wilhelm Schulte. Im Anschluss an das gemeinsame Essen, zu welchem die Gastfamilien zahlreiche Salate und der Förderverein das Grillgut beigetragen haben, vergnügen sich die französischen und deutschen Jugendlichen bei herrlichstem Wetter auf dem schönen Außengelände der ehemaligen Grundschule Wülfer zunächst bei einem Kubbturnier, das auch unter dem Namen Wikingerschach bekannt ist. Während des Schüleraustausches der Realschule Aspe Anfang September kommt es in Millau bereits zu einem Wiedersehen von sieben Salzufler Schülern mit ihren augenblicklichen Gästen. Da ist die Vorfreude größer als der Abschiedsschmerz.

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