1. Jetzt auch ein Goldbock

    Neue Bierkreation zum Zehnjährigen

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    Schwalenberg (lig). Die Erfindung, das anschließende Patent und das Interesse zahlreicher Fernsehsender des Deutschlandbieres war das Highlight in zehn Jahren Brauzunft Schwalenberg. zünftig wurde der runde Geburtstag gefeiert – und das bei herrlichem Wetter.

    "Wir haben erstmals bei einer unserer Veranstaltungen richtig schönes Wetter", strahlte der Vorsitzende Frank Ehlert, denn in der Vergangenheit hatten die Brauer diesbezüglich wenig Glück. Nun aber strahlte die Sonne über der Veranstaltung. So konnten die Gäste bei Klängen vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und der Gruppe "Drum Storm" aus Steinheim den Nachmittag genießen – und dies natürlich auch mit einem kühlen Hefegetränk. Im Ausschank hatten die Brauer ein helles Kellerbier, ein dunkles Landbier, Weizenbier und in Flaschen ein Goldbock. Letzteres ist die neueste Kreation der Hobbybrauer. Es ist ein schwach gehopftes nicht zu bitteres Bier, das mit Zitrushopfen hergestellt wird und leicht fruchtig schmeckt, wie der Vorsitzende erzählt und er fügt an: "Wir experimentieren halt immer gerne." Das beliebteste Bier der Hobbybrauer ist aber bisher das helle Kellerbier. Rund 25 Hektoliter setzt die Brauzunft im Jahr um. "Das wird bei unseren eigenen Brauertagen oder bei heimischen Veranstaltungen ausgeschenkt und getrunken", so Ehlert. Angedacht war das historische Brauen vor mehr als zehn Jahren als touristische Marketingstrategie, denn das historische Brauamt sollte wiederbelebt werden. Daraus entwickelte sich die heutige Brauzunft als gemeinnütziger Verein. "Die Brauzunft trägt sich wirtschaftlich nicht von selbst", sagt Ehlert "ohne unsere 60 fördernden Mitglieder ginge es nicht."Übrigens hatte eine Bäckerei aus dem Treber, das sind Feststoffe die beim Abmaischen des Brauvorgangs anfallen, Brote gebacken, die zu erwerben waren. Herzhafte Speisen sorgten für die nötige Grundlage für das Getränk mit der Schaumhaube. Wenn es an der einen oder anderen Stelle so richtig knatterte, dann waren dies die historischen Landmaschinen, die die Steinheimer Ackerschiene ausgestellt hatte. Dies ist eine lockere Gemeinschaft, die vor knapp zehn Jahren das Interesse an alten Landmaschinen zusammengeführt hat. Einer dieser Liebhaber ist Heinz-Dieter Bolte aus Lothe. Er stellte unter anderem seinen "Lanz Bulldog" aus dem Jahre 1947 aus. "Ursprünglich stammt er aus Russland", erzählt Altenbernd, der drei Jahre daran geschraubt, gebaut und gewerkelt hat.

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