Bad Salzuflen. Was macht man in einer Busschule? Das fragten sich die Schüler des 5. Jahrgangs der Realschule im Schulzentrum Aspe. Was es damit auf sich hat, erfuhren die Kinder jetzt. Pünktlich zum Schulstart lernen sie, wie man sich richtig im Straßenverkehr verhält. Die Busschule wurde wie im vergangenen Jahr den Grundschulen und weiterführenden Schulen angeboten. Vier Klassen der Realschule Aspe wurden am 20. August klassenweise geschult. Die Stadtwerke haben ein Busunternehmen beauftragt, diese besonderen Unterrichtsstunden durchzuführen. Das Klassenzimmer wurde gegen den Parkplatz des Schulzentrums getauscht. Polizist Detlef Jopt hat dort gemeinsam mit dem Busschultrainer den Kindern anschaulich erklärt, wie man sich im Bus und an der Bushaltestelle verhält, um Gefahren zu vermeiden. Neben dem optimalen Verhalten im Bus, gehörte zum theoretischen Teil auch die Erklärung der Beschilderung. Nach der Theorie erfolgte dann die Praxis: Das richtige Verhalten beim Ein- und Aussteigen wurde mit den Kindern geübt, denn auch hierbei können Gefahren entstehen. Polizist Detlef Jopt zeigte den Schülern mit Hilfe eines Kanisters, dass er durch den Gang fliegt, wenn der Bus nur eine leichte Bremsung macht. Damit machte er den Kindern deutlich, dass man sich immer festhalten muss. Den Schulranzen sollen die Kinder beim Einsteigen in der Hand tragen, damit sie das Kind hinter sich nicht verletzen. Während der Fahrt soll der Tornister zwischen den Füßen oder auf den Knien stehen, um ein Umherfliegen im Bus zu vermeiden. "Wir sind in diesem Jahr an sechs Schulen und unterrichten rund 500 Kinder", freut sich Daniela Drewes vom Bereich Stadtbus der Stadtwerke.
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Busschule an der Realschule
Bus-Parkplatz wurde zum Klassenzimmer
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