1. Kunst als Vermittler

    Sonderausstellung ab 28. August

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    Detmold. Dem Trauertag der Russlanddeutschen, dem 28. August 1941, ist die Sonderausstellung "Kunst als Vermittlung zwischen den Generationen" im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte gewidmet. Zur Eröffnung am Freitag, 28. August, ab 18 Uhr erwartet die Besucher eine Rede zum Thema "Trauma und Kunst" von der Künstlerin Alwina Heinz und eine kostenlose Führung durch die Ausstellung. Der 28. August 1941: An diesem Tag begann die Zwangsdeportation tausender Menschen. Das Trauma derjenigen, die vom zweiten Weltkrieg betroffen waren, ist heute noch aufdringlich und präsent. Der 74-jährige Zeitzeuge Nikolaus Rode konfrontiert den Betrachter unmittelbar mit dem persönlichen und kollektiven Leid der Vertreibung aus der Sowjetunion. Die Bilder von Alwina Heinz, einer 29-Jährigen aus der jüngeren Generation der Russlanddeutschen, stellen Fragen zu den Wurzeln der Identität, zum Verlauf der Geschichte – ihrer Vorfahren und der eigenen. So eröffnen die Bilder beider Künstler einen spannenden Austausch über Leid, Akzeptanz, Integration, Neuanfang, Hoffnung und Zukunft in einem Land, in dem man eigentlich wieder zuhause und trotzdem fremd ist. Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober im Museum an der Georgstraße 24 zu besichtigen.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an