1. Jüdisches Leben in Wort und Lied

    Esther Lorenz singt hebräische Lieder in der Marktkirche

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    Lage (la). Mit dem Konzertprogramm "Hebräische Lieder" präsentiert Esther Lorenz am Sonntag, 30. August, ab 18 Uhr, israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Begleitet wird sie dabei an der Gitarre von Hendrik Schacht.

    Diese musikalische Reise durch das Judentum führt in die biblische Zeit des Segens, den Isaak irrtümlicherweise seinem zweitgeborenen Sohn Jakob zusprach, erzählt von der Sehnsucht König Davids nach Gott, zitiert die Worte zweier Geliebter aus dem Hohelied und besingt den "Abend der Rosen" in "Erev shel shoshanim" - ein modernes israelisches Liebeslied, das oft auf Hochzeiten gespielt und gesungen wird. Weniger bekannt ist die Musik der sephardischen Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel sowie in New York ansiedelten. Erläuterungen über Feiertage und Bräuche, Anekdoten und die berühmte Prise Humor im Judentum vervollständigen dieses musikalische Kaleidoskop, das jüdisches Leben und Fühlen von verschiedenen Seiten b eleuchten möchte. Auch moderne Vertonungen von Naomi Shemer, Sara Levy Tanai, Josef Hadar sowie vertonte Gedichte von Nathan Jonathan und dem Gelehrten Solomon Ibn Gabirol gehören zu ihrem Repertoire. Esther Lorenz erhielt ihre klassisch orientierte Gesangsausbildung, sowie Unterricht in Schauspiel, Klavier und Tanz in ihrer Heimatstadt Berlin. Danach erweitere sie ihr Repertoire mit Weltmusik und Jazz und arbeitete mit verschiedenen Big Bands und Combos zusammen - unter anderem der Big Band des Hessischen Rundfunks.

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