1. "Der Zauberladen" zum Auftakt

    Reihe der Sinfoniekonzerte mit der "Nordwestdeutschen" startet

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    Bad Salzuflen (la). Mit "La Boutique fantasque" (Der Zauberladen) von Ottorino Respighi wird die neue Spielzeit der städtischen Reihe der Sinfoniekonzerte mit der Nordwestdeutschen Philharmonie am Samstag, 29. August, um 19.30 Uhr in der Konzerthalle im Kurpark von Bad Salzuflen eingeleitet, die insgesamt wieder acht Konzerte umfasst und bis zum April nächsten Jahres läuft. Zum Auftakt steht der Chefdirigent persönlich am Pult: Yves Abel leitet dieses Konzert, bei dem zudem Respighis "Il tramonto" sowie Werke von Francis Poulenc ("La Dame de Montecarlo") und Georges Bizet ("LArlésienne") erklingen werden. Für die solistischen Aufgaben konnte Maria Luigia Borsi (Sopran) gewonnen werden. Karten im Vorverkauf zu 16 bis 31 Euro gibt es an der Theaterkasse der Kurverwaltung, Telefon 05222/952909, und bei der Bürgerberatung im Rathaus.

    Bei dem Ballett "La Boutique fantasque" in einem Akt nach Klavierstücken von Gioachino Rossini, verstand es Ottorino Respighi, hinreißend zu instrumentieren und bearbeitete die Klavierstücke von Rossini, um eine erheiternde Partitur für ein Ballett zu schaffen. Das folgende "Il tramonto" ist eine reine musikalische Poesie intensiver Ausdruckskraft, kristallen und doch farbig in seiner Instrumentierung, harmonisch delikat. Poulencs "La Dame de Monte Carlo" ist eine telefonische Oper, ein Monolog mit mehr emotionaler Kraft als viele wesentlich größere Theaterstücke. Und "LArlésienne" (Suiten Nummer eins und zwei) von Georges Bizet entstand 1872 ursprünglich als Bühnenmusik zu einem gleichnamigen Schauspiel von Alphonse Daudet. In der heutigen Form erklang die Suite Nummer eins erstmals 1872 in Paris und wurde vom Publikum begeistert aufgenommen und zu Bizets Lebzeiten mehrfach wieder aufgeführt. 1879, also vier Jahre nach Bizets Tod, erstellte dessen Freund Ernest Guiraud die ebenfalls viersätzige Suite Nummer zwei. Sie ist jedoch nicht nur eine Zusammenstellung von Bizetscher Musik, sondern in wesentlichen Teilen eine Neukomposition Guirauds. Yves Abel feiert Erfolge sowohl im Konzertrepertoire als auch im Operngenre und war von 2005 bis 2011 Erster Gastdirigent der Deutschen Oper in Berlin. 2010 dirigierte er erstmals die Nordwestdeutsche Philharmonie mit großem Erfolg, so dass er 2013 erneut verpflichtet wurde. Dieser erneuten Zusammenarbeit folgte die Verpflichtung als Chefdirigent. Die Italienerin Maria Luigia Borsi ist ein lyrischer Sopran, dem besondere Ausdruckskraft und Darstellung bescheinigt wird. 2002 war sie Gewinnerin der "International Voice Competition" in San Remo und wurde als "Best opera singer of 2002" ausgezeichnet. Präsident der Jury war Andrea Bocelli, mit dem sie in den folgenden Jahren in Asien, Australien, den Vereinigten Staaten von Amerika und in ganz Europa gastierte. Ihre professionelle Opern-Karriere begann sie an der "Scala" in Mailand.

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