Lemgo. Nachdem im vergangenen Schuljahr Susanne Tietje-Groß die Stelle der Schulleiterin am Hanse-Berufskolleg übernommen hatte, wurde nun mit Bernd Wolter die Stelle des stellvertretenden Schulleiters, die Tietje-Groß zuvor innegehabt hatte, neu besetzt.
Dezernent Helmut Zumbrock betonte in seiner Rede zur Beauftragung Wolters, dass in seinen Augen die Erfahrung aus verschiedenen Bundesländern, die Wolter nun in das Hanse-Berufskolleg einbringe, ein großer Erfahrungsschatz sei, der der Weiterentwicklung der Schule diene. Darüber hinaus hob Zumbrock mit "er kennt sich sowohl im Vollzeitbereich als auch im Teilzeitbereich aus" den umfangreichen und vielfältigen Erfahrungsschatz des neuen stellvertretenden Schulleiters im Unterrichtsalltag hervor. Dass Wolter sich darüber hinaus bezirksweit darin engagiere, das Bildungsangebot zu sichern und die Profilbildung trotz rückläufiger Schülerzahlen zu ermöglichen, runde seine Qualifikationen ab und zeige, dass er zur Europaschule Hanse-Berufskolleg passe. Die besonders enge Zusammenarbeit zwischen der Bezirksregierung als Schulaufsicht und dem Kreis als Schulträger hatte Landrat Friedel Heuwinkel im Zentrum seiner Ausführungen. Gerade, dass Wolter an der Weiterentwicklung der Europaaktivitäten des Hanse-Berufskollegs mitarbeiten wolle, sei ihm wichtig, da eben diese für die Wirtschaft Lippes, wichtig seien, um mit den neuen jungen Mitarbeitern die Exportquote von über 50 Prozent weiter festigen zu können. Aber auch die Integration unterschiedlicher Nationalitäten sei eine wichtige Aufgabe der Schulen. "Die Berufskollegs sind eine ganz entscheidende Klammer für die Integration der jungen Menschen in Lippe", so der Landrat mit Blick auf die Flüchtlingsklassen, es bedürfe einer vielfältigen beruflichen Vorbereitung, die als Chance verstanden werden solle, damit man den jungen Menschen auch eine Perspektive gebe. "Ich will erst einmal ankommen, will das Kollegium kennenlernen", so Wolter zu seinen wichtigen Zielen, die er mit seiner neuen Aufgabe in Lemgo verbinde. Dass er die Schulentwicklung mit vorantreiben wolle sei ihm genauso wichtig wie Weiterentwicklung der Vernetzung der Schule. "Wir müssen über den Tellerrand blicken", aber auch die Teambildung innerhalb der Schulstrukturen habe er dabei im Blick, wie er betonte. Er freue sich auf seine neuen Aufgaben am Hanse-Berufskolleg im Bereich der Schulleitung, wolle aber vor allem auch weiter guten Unterricht machen.
