1. Spannende und außergewöhnliche Reitwettbewerbe

    Markus Friedel reitet mit "Numero Uno" auf Platz eins

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    Detmold-Remmighausen (gh). Das traditionelle Sommerreitturnier des Reit- und Fahrverein Cherusker Remminghausen begann am vergangenem Donnerstag und endete am Sonntag. An diesen vier Tagen wurden insgesamt 1.500 Starts mit 1.300 Pferden verzeichnet. Das Turnier-Highlight war das Springen in der schweren Klasse. In dieser Klasse S* stehen neun Hindernisse zwischen 1,35 und 1,45 Metern Höhe auf dem Parcours, darunter eine Zweifach- und eine Dreifachkombination. Viele Zuschauer verfolgten die spannenden Wettkämpfe, auf dem Parcours und in der Halle, wo die Dressurprüfungen stattfanden und fieberten bei jedem Reiter mit. Am Sonntag war es rappelvoll und mit Spannung wurden die 40 Starter des S*-Springen, dem Preis der Lippischen Landes-Brandversicherungsanstalt, verfolgt. Die Reiterinnen und Reiter zeigten Springreiten auf hohem Niveau. Am Ende schafften neun Reiter einen fehlerfreien Ritt und kamen in die Siegerrunde. Der zehnte Teilnehmer für dieses Stechen war der Columbianer Andres Maur Quintero Palomar. Er hatte mit 4-Fehlerpunkten (ein Abwurf) den schnellsten Durchgang in der Hauptrunde. Bei der Siegerrunde waren zwei Reiterinnen dabei und darunter Janina Griese vom RFV Cherusker. Sie kam mit ihrer Stute "Balimba" auf den vierten Platz. Beim Sieger heißt es Nomen est omen: Das Pferd "Numero Uno" sicherte sich Rang Eins. Reiter-Favorit Markus Friedel (RV Nethegau Brakel e.V.) hatte, wie schon in der Hauptrunde, einen Null-Fehler-Ritt mit der besten Zeit geschafft und sich somit zweimal an die Spitze gesetzt. Mit weinigen Sekunden Unterschied kam der Lokalmatador Henrik Griese auf "Fighting Luna" auf Platz zwei, vor Sabine Flörkemeier (RFV Fridericus Rex Valdorf e.V.) auf "Highfly". Die bestens präparierte Cherusker-Arena bot perfekte Bodenverhältnisse und auch das Wetter war perfekt. Donnerstag und Freitag fanden schwerpunktmäßig verschiedene Springprüfungen der Klassen E, A, L und M statt. Am Freitag kamen die jungen Pferde in Reitpferdeprüfungen zum Einsatz. Samstag stand ein vielseitiges Programm mit unterschiedlichen Dressurprüfungen in der Halle und zeitgleich Springprüfungen bis zur Klasse M auf dem Plan. Im gesamten Turnier waren die "Cherusker" einige Male unter den ersten Plazierungen. So siegten Antonia Reum auf ihrem Pferd "Nip Tuck" in der Dressur (E 2) und Louisa Niesing auf "Pepino" in der Dressur Kl. A, außerdem gewann Mia Krause auf "Ernie" den Reiterwettbewerb (Jahrgang 2002 bis 2003). Beim Reiterwettbewerb (Jahrgang 1998 bis 2001) erreichten Luise zur Lippe auf "Sally" und Josefine Sander auf "Anno`s Antonius" die Plätze zwei und drei. Henrik Griese kam bei vier Springprüfungen auf die vorderen Plätze. Auch die Reiter vom RV Lippische Rose Oerlinghausen-Währentrup waren stark auf den vorderen Platzierungen vertreten. Sie gewannen die letzte Springprüfung am Sonntag, die Wertungsprüfung zur Mannschaftsmeisterschaft Springen 2015, wobei 15 Mannschaften beteiligt waren. Remmighauser Dreikampf Neu und außergewöhnlich waren zwei Reitwettbewerbe am Samstag: eine Zweikampfspringprüfung und ein Dreikampf forderten nicht nur Pferd und Reiter. "Beim Zweikampf reiten zwei Teilnehmer gleichzeitig und gegeneinander, der Schnellere kommt weiter, der Gegner scheidet aus", erklärte Dieter Rosemeier. Hier waren die Cherusker sehr stark und Michael Kampmeier gewann. Rosemeier fügte hinzu: "Den "Remmighauser Dreikampf" haben wir hier erfunden. Das sind drei Disziplinen ähnlich wie beim Triathlon: einer reitet, einer läuft und einer schießt". Da können Familienmitglieder oder Freunde als Team antreten, das macht den Reitsport attraktiver, geselliger und lustiger. Es gab auch Fanclubs, die ihre Mannschaft durch Extrapunkte unterstützen konnten. Der beste Fanclub erhielt außerdem einen Sonderpreis. "Abschließend möchte ich allen fleißigen Helfern, dem Organisationsteam sowie über 65 Sponsoren danken, ohne die so ein umfangreiches Turnier nicht stattfinden könnte", sagte Dieter Rosemeier. Das Serviceteam hatte alle Hände voll zu tun, um die Turnierteilnehmer und Gäste mit vielen Köstlichkeiten zu verwöhnen.

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