Augustdorf (hö). Die Grundschule "In der Senne" investiert viel Zeit und Mühe in die Sicherheitsausbildung ihrer Schülerinnen und Schüler. Bereits zum vierten Mal in Folge hat dort jetzt der Sicherheitstag stattgefunden, den die Schule in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr, der Polizei und dem Deutschen Roten Kreuz organisiert. Dabei geht es darum, die Kinder für alltägliche Gefahren zu sensibilisieren und richtiges Verhalten im Notfall einzuüben. Die Kleinsten starteten am Morgen mit "Dorfsheriff" Oberkommissar Jörg Thelaner zu einer Tour durch die Gemeinde, um ihren Schulweg unter fachkundigen Anleitung abzugehen. Begleitet wurde die Gruppe von Sportlehrer Bernhard Lanz: "Kleine Kinder müssen das immer wieder üben. Wenn wir nur ein Kind retten können, hat sich der ganze Aufwand schon gelohnt." Mit dem Rollbrett stärkten die Erstklässler zudem ihre Motorik, zum Abschluss erhielten sie den heißersehnten Rollbrett-Führerschein. Der zweite Jahrgang machte sich im Rahmen des Rollerführerscheins mit den Gefahren des "Toten Winkels" vertraut, die Udo Weber von der Kreisverkehrswacht bei einer praktischen Übung mit einem Lastkraftwagen eingehend verdeutlichte. Der dritte Jahrgang durfte sich auf den Fahrradführerschein vorbereiten, der in der 4. Klasse absolviert wird. I einem Fahrradparcours verbesserten die Mädchen und Jungen mit Hilfe eines Verkehrspolizisten ihre Geschicklichkeit. Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse wurden über die Gefahren von Feuer unterrichtet. Unter Aufsicht Klaus Schneider, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Augustdorf, und mehrerer seiner Männer lertnen die Kinder in praktischen Übungen, wie sie sich im Notfall richtig verhalten. Ob Löschschlauch bedienen oder Sauerstoffmasken tragen, auszuprobieren gibt es viel. "Wir freuen uns jedes Jahr, den Kindern unsere Arbeit näher zu bringen und vor allem, sie für die freiwillige Feuerwehr zu begeistern. Gerade bei den Mädchen und Frauen fehlt uns der Nachwuchs", so Schneider. "Bei der Betreuung von Verletzten oder bei der Organisation benötigen wir dringend Kolleginnen, da sie meist einfühlsamer sind." Auch einen Rettungswagen konnten die Schüler inspizieren, um ihnen die Angst zu nehmen. "Der Sicherheitstag stellt am Ende des Schuljahres den Abschluss unserer Sicherheitserziehung dar und ist für die ganz Schule immer etwas ganz Besonderes", erklärte Schulleiterin Ute Krause bereits in ihrer Ankündigung. Das gilt auch für die Mitveranstalter: Sie hoffen, durch den Sicherheitstag das Interesse der Schülerinnen und Schüler an ihrer Arbeit zu wecken und neue Mitglieder zu gewinnen.
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Kinder lernen ABC der Sicherheit
4. Aktionstag an der Grundschule "In der Senne"
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