1. Engagiert für junge Musiker

    Gesellschaft der Freunde und Förderer vergibt Stipendien

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    Detmold (kh). "69 Studierende hat die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik Detmold (GFF) im Jahr 2014 unterstützen können", informierte Vereinsvorsitzende Katharina Baumann-Südfeld während der jüngsten Jahreshauptversammlung. Zugleich richtete sie mit dieser Aussage das Augenmerk auf jene Aufgabe der Fördergesellschaft, die für den Vereinsvorstand, dem neben Katharina Baumann-Südfeld ihr Stellvertreter Prof. Karl-Heinz Bloemeke, Schatzmeister Heinrich Hansmeier, Schriftführer Dr. Sören Kramer sowie Prof. Michael Achilles (Studierendenbetreuung), Dietmar Stallein und Prof. Dr. Thomas Grosse angehören, unverändert im Fokus steht: die direkten Förderung leistungsstarker Studierender. "Um erfolgreich Musik zu studieren, ist es erforderlich, sich viele Stunden am Tag intensiv mit seinem Instrument zu beschäftigen. Das können – bezieht man den theoeretischen Unterricht ein – schnell schon mal bis zu zehn Stunden am Tag werden", weiß Baumann-Südfeld. "Wenn dabei eine gewisse Grundzufriedenheit fehlt und dann womöglich noch das Geld ausgeht, klappt nichts mehr ..." In solchen Situationen ist die Fördergesellschaft zur Stelle. Durch den engen Kontakt zu den Antragstellern, für die regelmäßig Sprechstunden abgehalten werden, sind rasche unbürokratische Entscheidungen möglich. 30 Stipendiaten – nämlich diejenigen, die sich für das laufende Sommersemester für eine Förderung hatten qualifizieren können – waren denn auch gekommen, um im Anschluss an die Versammlung ihre Stipendienurkunden entgegenzunehmen. Dass das nicht ohne Musik über die Bühne ging, war Ehrensache: Die Nachwuchskünstler nutzen die Chance zum "Podiumstraining" und demonstrierten mit exzellenten musikalischen Beträgen, dass sie zu recht ausgezeichnet worden waren. Gleichzeitig bot die Veranstaltung Vereinsmitgliedern und Studierenden Gelegenheit, untereinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Denn auch das habe sich in der Vergangenheit gezeigt, erklärte Baumann-Südfeld – dass die Förderung neben der rein materiellen Hilfe auch Türöffner sein könne, Menschen einander näher zu bringen und wichtige Impulse für Kreativität, Identität und tolerantes Miteinander zu setzen. Bei der Vergabe eines Stipendiums richtet sich der Vorstand der GFF nach der Einkommenslage der Studierenden sowie einer kurzen Expertise des Hauptfachlehrers. Darüber hinaus bezuschusste der Förderverein 2014 unter anderem auch die Detmolder Sommerakademie, die Produktion der Opernschule im Landestheater, eine Konzertreise und eine Wettbewerbsteilnahme des Kammerchores sowie die Beteiligung von Studierenden am "Ring Award", einem internationalen Wettbewerb für Regie und Bühnenbild. Insgesamt standen dafür Mittel in einem Volumen von rund 65.000 Euro aus Spenden und den Beiträgen der rund 530 Mitglieder zur Verfügung.

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