1. Arbeitslosigkeit leicht gesunken

    Die Nachfrage nach Arbeitskräften steigt weiterhin deutlich an

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    REGION HANNOVER (mk). Die Arbeitslosigkeit im Mail ist gegenüber dem Vormonat um 989 Personen gesunken. Der Arbeitslosenbestand blieb mit 47.355 unter dem des Vorjahreswertes (-2.050). Die Arbeitslosenquote liegt damit über beide Rechtskreise bei 7,8 Prozent. Insgesamt hatten sich 7.907 Personen im Mai arbeitslos gemeldet, 1.266 Personen weniger als im Vorjahresmonat. Gleichzeitig gab es 8.912 Abgänge aus der Arbeitslosigkeit, 715 Personen weniger als im Vorjahresmonat. Durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, einer Ausbildung und Eintritte in Maßnahmen konnten 4.930 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Bei der Gruppe der 15 bis unter 25-Jährigen ist die Arbeitslosigkeit zum Mai auf 4.028 Personen (-120) gesunken. Zum Vorjahresmonat war dies ein Rückgang um 323 Personen. Die Gruppe der Arbeitslosen, die länger als ein Jahr arbeitslos waren, kann von der positiven Entwicklung kaum profitieren. Dies gilt insbesondere für den SGB II - Bereich. In der Grundsicherung (SGB II) waren 18.772 Personen (+37 zum Vorjahresmonat) länger als ein Jahr arbeitslos. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren 1.512 Personen ( -59 zum Vorjahresmonat) betroffen. Ergänzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur für Arbeit Angaben zur Unterbeschäftigung. Dazu zählen zusätzlich zu den Arbeitslosen auch Personen, die nicht als arbeitslos gelten, aber ohne Beschäftigung waren. Die Unterbeschäftigungsquote sank auf 9,9 Prozent. Die Stellenangebote haben im Mai zugenommen. 8.219 Stellen waren gemeldet, 91 mehr als im April und 1.600 (+24,2 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat.

    Den gemeldeten Stellen stehen quantitativ und aufgrund der jeweiligen Anforderungen qualitativ unterschiedlich gut geeignete Arbeitssuchende gegenüber. Ein Arbeitslosen- Arbeitsstellen-Verhältnis von unter 3:1 wird als ein Indikator für einen Engpass am Arbeitsmarkt definiert. In den Berufsbereichen Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung mit 2,6 Arbeitslosen je gemeldeter Stelle besteht ein Engpass am Arbeitsmarkt. Im Bereich der Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung, mit 3,6 Arbeitslosen je ge- meldeter Stelle deutet sich ein Engpass an. Im Bereich der Zeitarbeit gab es weiterhin eine hohe Nachfrage. Die Suche nach Versicherungsfachleuten für das Jahresendgeschäft startet derzeit bei den Zeitarbeitsfirmen. Bei der Ausbildungsvermittlung fällt der Bedarf in den Handwerksberufen auf, der schwer zu decken ist. Zur Deckung der Nachfrage am Arbeitsmarkt aktiviert die Agentur für Arbeit Hannover Jugendliche und Fachkräfte.

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