Leopoldshöhe (kd). Der jüngste Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der neuen Leopoldshöher Aula war für zwei Spender ein besonderes Ereignis. Sie wurden für besonders häufiges Spenden geehrt. Das waren noch Zeiten, als die Blutabnahme in den Betrieben stattfinden konnte. Rudolf Söldenwagner hat bei den Anker-Werken in Bielefeld noch erlebt, dass die gesamte Belegschaft dem Aufruf folgte. 1972 hat er sich erstmals zum Aderlass entschlossen. "Das musste man ja ausnutzen", sagte er rückblickend. "Man brauchte ja in der Zeit nicht zu arbeiten. Und das Rote Kreuz erreichte 3.000 Leute auf einen Schlag." Seit dieser erstmaligen Erfahrung hat er die Vorteile des Blutspendens erkannt und ist dabei geblieben. Es ist zu einer selbstverständlichen Gewohnheit geworden, die Termine in Leopoldshöhe oder Asemissen wahrzunehmen. Inzwischen hat Rudolf Söldenwagner schon 90 Mal Blut gespendet. Das DRK hat den Dank für diese besondere Leistung mit einer Urkunde und einem Präsentkorb zum Ausdruck gebracht. Dirk Brokmann wurde auf dieselbe Weise geehrt. Er bringt es auf 60 Blutspenden. Seiner Erinnerung nach spendet er seit 17 Jahren regelmäßig Blut. Einen besonderen Anstoß gab es nicht. "Ich bin einfach nur hingegangen", sagte er. "Immerhin gibt es jedes Mal etwas Leckeres zu essen." Mirko Rulle, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Leopoldshöhe, dankte den beiden treuen Spendern für ihr Engagement. Gerade vor Beginn der Ferienzeit bestehe ein erhöhter Bedarf an Blutkonserven, sagte er. Insgesamt wurden in Leopoldshöhe 80 Blutspender registriert, sechs von ihnen haben erstmalig teilgenommen. In Asemissen kamen 68 Freiwillige, hier meldete sich ein Erstpender.
-
Zwei treue Blutspender geehrt
Was vor 43 begann, ist zur festen Gewohnheit geworden
Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum
