LAUENAU (al). Einen neuen Vorstoß, die Situation für Radfahrer zu verbessern, die von der Apelerner Straße oder von Pohle her in den Flecken wollen, unternimmt offenbar die Lauenauer SPD-Fraktion: Sie seien "nicht auf der sichere Seite". Schon in der neuesten Ausgabe der örtlichen SPD-Zeitung "Votum" haben sie auf das Problem hingewiesen und um Anregungen aus der Bevölkerung gebeten. Zugleich mahnten sie Verwaltungshandeln an. Denn bereits vor knapp zwei Jahren hatten die Sozialdemokraten die Errichtung eines Fahrradwegs von der Tankstelle bis in Höhe des Amtsschlosses beantragt. Geschehen is seither nichs. Während Pedalritter von Norden oder von Süden dank entsprechender Beschilderung geradezu mühelos in den Ortskern gelangen können, ist es um die Sicherheit im geannnten Teilstück schlecht bestellt. Radler müssen sich die Straße mit Autos aller Größen teilen – auch im Zuge der Auebrücke. Danach sorgt der hohe Baumbestand für weitere Risiken, weil er im Sommer selbst tagsüber mit seinem Schatten für ein eher diffuses Licht sorgt. Es habe wiederholt "Beinahe-Tuchfühlung" mit Schrecksekunden für Radfahrer und Autolenker gegeben.
Nicht zuletzt aufgrund des ständig steigenden Radleranteils am lokalen Verkehrsgeschehen verlangt die Fraktion endlich konkrete Maßnahmen. Dabei geht es offenbar nicht allein um die Gegebenheiten an Werktagen: Zunehmend haben Freizeitradler an sommerlichen Wochenenden die örtliche "Plaza" zum Ziel. Foto: al
