1. Mähen wie zu Uropas Zeiten

    Beim Wettbewerb griffen sieben Teilnehmer zur Sense

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    Leopoldshöhe (kd). Zum 26. Mal wurde jetzt der Leopoldshöher Mäh- und Dengelwettbewerb ausgetragen. Sieben Teilnehmer – unter ihnen sogar zwei Kinder hatten sich auf dem Leopoldshöher Heimathof eingefunden, um die vom Heimatverein abgesteckten Wiesenstücke abzumähen. Zu Beginn stimmten Erich Linnemann und Friedel Klee die Teilnehmer und Besucher mit der "Amboss-Polka" auf den Wettbewerb ein. Bei dem Wettbewerb wurden keine Höchstleistungen erwartet, die Aktion sollte vor allem Spaß bereiten. Viele Gäste verfolgten den spannenden Wettstreit auf den Parzellen. Außer Konkurrenz griff auch SPD-Landratskandidat Dr. Axel Lehmann zur Sense. Bewertet wurden die Kriterien: Dengeln und Wetzen der Sensen, die Mähtechnik der Teilnehmer, die Sauberkeit und Ablage des Schnittgutes – nur die Zeit spielte keine Rolle. Angesichts guter Leistungen hatten die Juroren Rudi Strunk, Adolf Meier zu Döldissen und August Steinhage keine leichte Aufgabe. "Erst der genaue Vergleich brachte die endgültige Entscheidung", sagte der Vorsitzende des Heimatvereins Helmut Eikermann. Als Sieger wurde Klaus Degelau aus Rödinghausen ermittelt. Es folgten die Leopoldshöher Thomas Hafemann, Baldur Hafemann, Erich Linnemann und Gerhard Koring. Einen Sonderpreis erhielten Jens Hafemann (zwölf Jahre) und sein Bruder Erik (neun Jahre) als jüngste Teilnehmer. "Es war ein hartes Stück Arbeit", meinte Jens Hafemann nach dem Wettkampf. Er hatte mit einer Kuhle, die sich im hohen Gras auf seiner Parzelle versteckt hatte, zu kämpfen. Bei der Siegerehrung verteilte der Schirmherr, Bürgermeister Gerhard Schemmel, Präsente an alle Teilnehmer. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die "Leopoldshöher Musikanten".

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