Die Ausstellung in der Stadtsparkasse ist bis zum 19. Juni geöffnet, sie zeigt einen Rückblick auf "tolle Momente aus 20 Jahren". Mehrere Zeitungsausschnitte der örtlichen Presse belegen einmal mehr, was sich in zwei Jahrzehnten alles auf dem ehemaligen Gelände des städtischen Baubetriebshofes alles getan hat. Die Ausstellungseröffnung begleiteten zahlreiche Gäste, darunter eine große Zahl von Ratsmitgliedern. Als eine Besonderheit nannte der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Troschke das Jahr 1994, für die Jugend sollte etwas getan werden. Ein Jahr später fasste der Rat den Beschluss, dem am 27. April 1994 gegründeten "Der Bau-Hof e.V" die Trägerschaft für das Kinder– und Jugendzentrum zu übertragen. Troschke bezeichnete die Ausstellung auch als eine Gelegenheit zu zeigen, was gemacht werde. So könnten viele ein noch besseres Bild bekommen und dazu beitragen, wie dem Bau-Hof weiter geholfen werden könne. "In 20 Jahren ist viel geschehen, auch eine Kooperation mit den Schulen", so Troschke. Es sei wichtig, dass die Verantwortlichen des Bau-Hofes nicht aufhörten nachzudenken und immer neue Aktionen anbieten. "Die Stadt wird weiter den Verein mit Geld, Rat und Tat zur Seite stehen", versprach der stellvertretende Bürgermeister. Kirsten Riedel erinnert sich an Diskussionen aus dem Jahr 1991. Damals gab es eine rechte Szene aus Bad Nenndorf, die auch in Wunstorf versuchte, Fuß bei Jugendlichen zu fassen. Daher wurde überlegt, ein Kinder– und Jugendzentrum einzurichten, um dem entgegen zu wirken. Es habe viele Debatten gegeben, der Rat sagte ja und übertrug die Aufgabe an einen Trägerverein. "Die Stadt ist stolz auf euch, wir werden die Arbeit gern weiter unterstützen", sagte Riedel. "Als erstes war der Bauwagen da", berichtete Monika Brüning. Sie gehörte genauso wie Heinrich Tätz zu denjenigen der ersten Stunde. Das Motto war seinerzeit, nichts Fertiges hinzustellen, sondern selbst machen. "Wir können froh sein, dass wir den Bau-Hof haben und wünschen uns weiter tolle Ideen", so Brüning. Motor der Einrichtung ist von Beginn an Dani Marchthaler. Sie ließ in ihren Grußworten die 20 vergangenen Jahre Revue passieren. Früher seien sich Gedanken gemacht worden, welche Freiräume Jugendliche bräuchten. Diese Frage sei wichtiger denn je und auch heute noch aktuell. "Die offene Kinder- und Jugendarbeit hat heute noch mehr Bedeutung als damals", sagte Marchthaler. Die Einrichtung suche immer nach neuen Ideen, alles was Menschen aufbauten, schaffe eine Identifikation. Marchthaler wünscht sich, dass diese Form der Bürgerbeteiligung ernst genommen und weiter fortgeführt werde. Die Arbeit des Kinder- und Jugendzentrums wurde auch vom Ortsrat Wunstorf mit dem Ortspreis gewürdigt. Foto: gi
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Kinder- und Jugendzentrum leistet seit 20 Jahren wertvollen Dienst für die Stadt
Troschke: "Wir versprechen weiter die Unterstützung mit Geld, Rat und Tat" / Ausstellung erinnert an die Anfänge
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