1. Noch mehr Schilder sollen Belastung lindern

    Rat Messenkamp sieht "erste Entspannung" im Umleitungsverkehr / Informationsveranstaltung

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    MESSENKAMP (al). Zwei Wochen nach dem Beginn der Vollsperrung der Bundesstraße 442 hat der Rat der Gemeinde Messenkamp eine erste Bilanz der verkehrlichen Belastungen in der Ortsdurchfahrt gezogen. Zwar gab es weitere Forderungen nach zusätzlicher Beschilderung. Doch erste Stimmen kommentierten auch eine beginnende "Entspannung" der Lage. Der Besuch der Ratssitzung war entsprechend: Trotz eines Aufrufs der CDU-Fraktion zur Teilnahme folgte nur ein Messenkämper Einwohner der Debatte.

    Gemeindedirektor Jörg Döpke wies darauf hin, dass alle Hinweise der Bürger unmittelbar an die zuständigen Stellen weitergeleitet und mit entsprechenden Reaktionen erledigt wurden. Bei einem Ortstermin hätten die Behördenvertreter selbst beobachten können, wie Lastzüge im Begegnungsverkehr auf Gehwege ausgewichen seien und sogar ein Motorradfahrer "mit nicht angepasster Geschwindigkeit"über einen Bürgersteig gefahren sei. Erste Schäden in den Seitenbereichen sind inzwischen dokumentiert worden. Udo Meyer (CDU) forderte eine zusätzliche Beschilderung mit Hinweisen für den Fernverkehr direkt auf der Autobahn sowie veränderte Ampelintervalle zugunsten des Verkehrs in Richtung Lauenau. Karl Minne Braaksma, der wie Meyer direkter Anlieger der Dorfstraße ist, bestätigte das rasche Handeln der Behörden. Das anfangs beklagte hohe Aufkommen von Lastzügen in Richtung Bad Münder habe sich reduziert. Er riet jedoch allen Hausbesitzern zu Fotos der Fassaden, Grundstücke und Gehwege. So könnten später Reparaturforderungen zum Beispiel von Setzrissen leichter durchgesetzt werden. Kay Solasse (SPD) sah die derzeitige Ampelregelung im Zuge der Kreisstraße zwischen Hülsede und Messenkamp als nicht erforderlich an. Dem widersprach Armin Lohmann (CDU). Dagegen wurde eine eindeutigere Beschilderung der Hülseder Kreuzung gefordert: Dort biegen offenbar Lastzüge nach Messenkamp ab, statt der Umleitung über Schmarrie und Rohrsen zu folgen. Döpke kündigte für Dienstag, 9. Juni, eine Informationsveranstaltung für alle betroffenen Ortschaften an, bei der Vertreter von Straßenbau- und Straßenverkehrsbehörde sowie der Polizei anwesend seien. Ort und Uhrzeit würden rechtzeitig bekannt gegeben. Foto: al

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