WUNSTORF (tau). Ein Arbeitskreis, der sich mit der Verkehrssituation auf der Emanuel-Grund-Straße beschäftigt hat, ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es sinnvoll ist, an den vorhandenen Querungsstellen Tempo 30 Schilder aufzustellen. Dies gilt auch für den Engstellenbereich der Brücke über den Herrendienstweggraben, dort wo Fußgänger und Radfahrer queren, teilt die Verwaltung in einer Informationsvorlage mit.
In der Emanuel-Grund-Straße soll darüber hinaus eine weitere provisorische Einengung in Höhe der Otto-Kahrens-Straße eingerichtet werden. In allen anderen Bereichen der Emanuel-Grund-Straße und der Herzog-Wilhelm-Straße ab Äbtissin-Jutta-Straße gilt die generelle Ortsgeschwindigkeit von 50 km/h. Die Willi-Langhorst-Straße wird mit 30 km/h beschildert. Entgegenstehende Beschilderungen und Markierung werden entsprechend entfernt. Die Änderungen sind das Ergebnis einer eineinhalb jährigen Versuchs- und Beobachtungsphase. Anlieger des neuen Baugebietes Wunstorf Süd hatten mit Eingaben und entsprechendem Druck darauf hingewirkt. Sie wollten für die Emanuel-Grund-Straße eine generelle Beschränkung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 erreichen. Im Beobachtungszeitraum von Oktober 2013 bis März 2015 kam unter anderem eine Geschwindigkeitsanzeigetafel verdeckt zum Einsatz. Die Messpunkte lagen in Höhe der Engstelle am Spielplatz sowie zwischen Engstelle und der Otto-Kahrens-Straße. Die durchschnittliche Geschwindigkeit lag im Bereich der Engstelle bei der allerersten Messung bei 48 km/h, bei weiteren Messungen bei 41 bis 43 km/h, sonst zwischen 43 und 47 km/h. Unfälle sowie verkehrsgefährdende Situationen sind der Polizei nicht bekannt, schreibt die Verwaltung. Unterm Strich ist die Versuchsphase damit unauffällig verlaufen. Emanuel-Grund-Straße wie auch der Herzog-Wilhelm-Straße sind sogenannte Sammelstraßen und sind entsprechend großzügig ausgebaut. Alle abzweigenden Straßen sind als verkehrsberuhigte Bereiche gestaltet und ausgeschildert. Innerhalb dieser verkehrsberuhigten Bereiche gibt es zahlreiche Anbindungen für Fußgänger und Radfahrer, die lediglich an baulich eingeengten Stellen die Sammelstraßen queren. Foto: Stadt Wunstorf
