Bad Salzuflen. Zwei Vertreter der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) haben das besondere Engagement des Rudolph-Brandes-Gymnasiums für die Arbeit der DAHW in Tansania gewürdigt und davon berichtet, wie die in der alljährlichen "Aktion Weihnachtsgruß" erwirtschafteten Spendengelder verwendet werden.
Die Sozialarbeiterin Grace Mwasuka aus Tansania war mit Roland Müller, dem Leiter der DAHW in Tansania, im Rudolph-Brandes-Gymnasium zu Gast. Organisiert hatten die Veranstaltung die Vorsitzende der Fachschaft Religion, Doris Kirsten, und Hans-Jörg Hartmann, der das Projekt seit vielen Jahren am RBG erfolgreich organisiert. Die Gäste berichteten den Klassen der Jahrgangsstufen 5 und 6, die im vergangenen Jahr Weihnachtspostkarten zu Gunsten der DAHW verkauft hatten, über die Arbeit der DAHW in dem Projekt Makundeni auf der zu Tansania gehörenden Insel Pemba. "Die Gelder dienen dazu, die dort begonnenen Projekte langfristig so zu ermöglichen, dass die Bewohner, ehemalige Leprakranke, ihr Leben selbständig gestalten können", so Mwasuka. So werden Erzieherinnen für den Kindergarten ausgebildet, Mikrokredite vergeben und Hilfen beim Auf- und Ausbau des Dorfes geleistet. Deshalb war den Vertretern der DAHW auch sehr wichtig zu sagen: "Eure regelmäßige Unterstützung hat schon viel bewirkt und dafür danken wir euch", so Müller zu den Schülern, die durch diesen Besuch motiviert wurden, in der nächsten Adventszeit die "Aktion Weihnachtsgruß" weiter voran zu bringen.