1. Hilfe für Erdbebenopfer in Nepal

    Benefizkonzert am Samstag in der Christuskirche

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    Detmold (ab). Eines der schwersten Erdbeben der vergangenen 80 Jahre hat am 25. April Nepal erschüttert. Tausende Menschen kamen ums Leben, viele wurden obdachlos. Die Not im Land ist groß. Das Landestheater, die Musikhochschule und die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Detmold-West veranstalten ein gemeinsames Benefizkonzert zugunsten der Opfer. Es beginnt am kommenden Samstag, 23. Mai, um 18 Uhr in der Christuskirche. Gut zwei Stunden Musik erwartet die Besucher. Für ein Konzert dieser Güte und dieses Umfangs, ist die Vorbereitungszeit vergleichsweise knapp. Vor gut 10 Tagen haben die Planungen begonnen, die musikalische Leitung hat Kantor Burkhard Geweke, es musizieren Lehrer und Studenten der Musikhochschule, Musiker des Orchesters des Landestheaters und Gemeindemitglieder. Abwechlungsreiches Programm Die musikalische Bandbreite des Abends ist groß. Klassische Werke für Klavier, Streicher, Bläser und Orgel von Johann Sebastian Bach, Franz Krommer, Antonin Dvorák, Claude Debussy, Felix Mendelssohn Bartholdy und Wolfgang Amadeus Mozart über zeitgenössische Stücke von Astor Piazolla bis zu modernen Popsongs wie "Und wenn ein Lied" von den "Söhnen Mannheims". Moderiert wird der Abend nicht, die Stücke sollen für sich stehen und wirken. Wie etwa "Unser Vater" aus dem Oratorium "In terra pax", das Frank Martin anlässlich der Schrecken des Zweiten Weltkriegs geschrieben hat. Auch hier gehe es um eine große Zerstörungskraft, meint Pfarrer Maik Fleck. Ein weiteres Beispiel ist Wilhelm Killmayers "Der Schrecken kommt nicht weit genug". "Wir können hier kaum fassen, was gerade in Nepal passiert", erklärt Dr. Thomas Grosse, Rektor der Musikhochschule. Der Eintritt zum Konzert ist frei, es wird um Spenden gebeten. Die erste ist bereits eingegangen. Dr. Arend Oetker, Honorarprofessor an der Musikhochschule, hat 1.000 Euro gespendet. Das Pianohaus Unrau stellt kostenlos den Flügel bereit.

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