Lemgo (ur). 13 Spielmannszüge und vier Vereine, davon drei Schützenvereine, waren gekommen, um gemeinsam mit dem Spielmannszug Blau-Weiß Lemgo sein 65-jähriges Bestehen zu feiern.
Die Geburtsstunde des Spielmannszuges war der 18. August 1950. Als am 25. April 1976 das Schützenhaus abbrannte, wurden weit mehr als die Hälfte der Instrumente und Uniformen, die im Schützenhaus lagerten, vernichtet. Dank vieler Spenden konnte man jedoch weitermachen. 1978 gelang es, gemeinsam mit der Stadt Lemgo, ein neues (gepachtetes) Haus zu finden, welches in 400 Stunden Eigenleistung renoviert wurde. Ab 1978 nahm "Blau-Weiß" wieder am lippischen Wettstreit der Spielmannszüge teil. In diesem Jahr klappte es noch nicht so ganz, doch schon 1980 wurde der 1. Platz und damit der Aufstieg in die A-Gruppe erspielt. Auch bei den Solisten und Stabsführern gab es mehrere Platzierungen. Derzeit gibt es beim Spielmannszug Blau-Weiß 24 aktive Musikerinnen und Musiker. Im Sternmarsch zogen die 17 Gruppen mit mehr als 300 Mitwirkenden durch die Innenstadt, um sich dann auf dem Marktplatz zu einem Festakt zu versammeln. Dort spielten alle Kapellen zum Abschluss gemeinsam, wobei der "Steinerne Saal" Lemgos von Pauken und Trompeten, sowie Fanfaren und Flöten widerhallte und das harmonische Zusammenspiel bei einigen Anwesenden ein Gänsehautgefühl hervorrief. Anschließend ging es geschlossen zum Regenstorplatz wo bei Kaffee, Kuchen, Speisen und Getränken ein Bühnenspiel aller Vereine stattfand und dann im Vereinsheim bei Musik und Tanz weitergefeiert wurde. 17 Gruppierungen, davon 13 Spielmannszüge, marschierten nach und nach im "Steinernen Saal" ein. Foto: Babakhan
