Blomberg (la). In Blomberg fielen am Dienstagnachmittag zwei offensichtlich aus Osteuropa stammende Frauen auf, die an Haus- und Wohnungstüren klingelten oder auf der Straße um eine Geldspende bettelten. Dabei handelt es sich in der Regel um Ablenkungsmanöver, bei denen potentiellen Opfern Bargeld gestohlen wird. Die Polizei warnt ausdrücklich: "Lassen Sie keine fremden Personen in ihre Wohnung. Oftmals versuchen die Täter ihre Bitte durch das Vorzeigen von angeblichen Spendenlisten zu legitimieren."
Gelangt ein potentieller Trickdieb in die Wohnung, besteht die Gefahr, dass einem Mittäter unbemerkt die Tür geöffnet und so der Zugang zur Wohnung ermöglicht wird. Während eines Ablenkungsgespräches in der Wohnung des Opfers sucht der Mittäter dann unbemerkt nach Beute. Auf offener Straße kommt es manchmal zu spontanen "Dankesumarmungen", wenn etwa eine kleine Geldspende übergeben wurde. Fälle in der Vergangenheit haben gezeigt, dass die se Umarmungen Mittel zum Zweck sind. Geschickt wird dabei die Geldbörse des Opfers gezogen und der Verlust erst später festgestellt.