1. "Jeder ist hier herzlich willkommen!"

    Grundsatzbetrachtung zum Sinn einer "Seniorengemeinschaft" / Alltag lebendiger gestalten

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    RIEPEN (pd). Die Jahreshauptversammlung der Seniorengemeinschaft Riepen nutzte der Vorsitzende für eine Art "Grundsatzerklärung". Nach mehr als 25 Jahren Geschichte sei es an der Zeit, sich noch einmal auf die Ideen und Zielsetzungen der Gemeinschaft zu besinnen, so Heinz Buss in seiner Rede. Sinn und Zweck seien in den letzten Jahren immer weiter vernachlässigt worden. "Wir wollen dazu beitragen, den grauen Alltag der Senioren gerade im ländlichen Bereich etwas lebendiger zu gestalten", stellte Buss heraus. Gerade ältere Menschen würden den Austausch mit Gleichgesinnten sehr schätzen. Auch die Unterstützung in Notsituation sei einer Aufgabe, die sich eine Gemeinschaft stellen müsse. "Und dabei wollen wir völlig unabhängig sein von Institutionen wie Parteien, Gewerkschaften, Kirchen oder ähnlichen Einrichtungen". Die Seniorengemeinschaft Riepen möchte Abwechslung in den Alltag der Senioren bringen, aber auch Unterstützung in Notlagen bieten. "Das war uns ist immer mein persönliches Ziel gewesen. Ob bei Veranstaltungen vor Ort oder auf unseren Reisen, da sollten die Informationen mit etwas Humor gespickt sein", erinnerte der Vorsitzende. Es sei sicher nicht immer einfach, bei ernsten Themen auch den Humor nicht zu vernachlässigen. Auch sollte die Kultur nicht vernachlässigt werden. "Nur ein freudiger und lachender Senior sollte immer im Vordergrund stehen und nicht derjenige, der Trübsal bläst". Er könne nur diejenigen aufrufen, die dieses Ziel befürworten, mitzumachen und auch andere Personen von dieser Idee zu überzeugen. Einige Denkanstösse gab Buss den aufmerksamen Zuhörern mit auf den Weg: "Sind wir oder geben wir uns nach außen offen und aufgeschlossen gegenüber Gästen oder Interessenten, die an einer Veranstaltung teilnehmen oder sogar eine Mitgliedschaft anstreben? Werden da nicht Hindernisse aufgebaut, die dann die betroffenen Personen überraschen? Sollten wir nicht diesen Personenkreis jeden Platz anbieten, um den Sinn der Gemeinschaft zu unterstreichen?" Neben den selbstkritischen Äußerungen stand eine Rückschau auf den Veranstaltungen 2014 auf dem Programm. Grundsätzlich sei das Programm von Mitgliedern und Gästen positiv aufgenommen worden. Reisen, Spielnachmittag, Vorträge, Klöntreffs und die Teilnahme an Dorffesten standen auf dem Plan. Außerdem gab es Besuche zu runden Geburtstagen und kleine Aufmerksamkeiten für alle Se-nioren über 80 Jahre.

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