1. Ein Kleinod neu entdeckt

    AG 60 plus besuchte das Archäologische Freilichtmuseum

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    Oerlinghausen (kd). "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?" Mit diesem Goethe-Wort im Gedächtnis organisierte der Vorstand der SPD-AG 60 plus Oerlinghausen einen Besuch im heimischen Archäologischen Freilichtmuseums.

    Die Überlegung, dass viele Oerlinghauser ihr eigenes Museum nicht kennen, ging voll auf. Mit 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatte der Museumsführer Michael Stahnke eine große und äußerst interessierte Gruppe um sich, die sich gern weit zurückliegender Besuche erinnerte. "Als Schulkind musste ich dieses Haus abmalen", meinte eine Besucherin. "Ich weiß gar nicht, wann ich hier zuletzt war, auf jeden Fall ist das ganze Gelände viel größer geworden", sagte der älteste Beteiligte. Der als Zeitreise von der ausgehenden Altsteinzeit bis zur Eisenzeit angelegte Rundgang beeindruckte die heimischen Gäste so sehr, dass sie die Beschwerlichkeit des Weges kaum bemerkten. Besonders verwies Stahnke auf die geplanten Sonderveranstaltungen und Aktionstage des Museums. Neugierig gemacht, haben sich hierzu die meisten das umfangreiche Jahresprogramm eingesteckt. "Ich muss unbedingt wiederkommen. Dass das Museum so gut ausgebaut ist und besucht wird, wusste ich nicht. Wir Oerlinghauser können darauf sehr stolz sein", meinte ein Vorstandsmitglied von 60 plus. Intensive Gespräche an der gemütlichen Kaffeetafel im Evangelischen Altenzentrum rundeten den gelungenen Nachmittag ab. Nach dem Erfolg über die Beteiligung vor Ort wird die Erkundung heimatlicher Einrichtungen am 18. Juni, 14 Uhr, gemeinsam mit der befreundeten AG 60 plus Ennigerloh im Heizkraftwerk Oerlinghausen-Süd fortgesetzt.

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