1. Container-Zeit ist bald passé

    Erweiterung der Fürstin-Pauline-Schule: Fertigstellung naht

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    Kreis Lippe/Detmold . Die Fürstin-Pauline-Schule (FPS) ist auf dem Weg zur Ganztagsschule. Der Startschuss fiel bereits 2012 und erfolgt jahrgangsweise, sodass heute bereits mehr als die Hälfte der 105 Schüler mit dem Förderbedarf emotionaler und sozialer Entwicklung (FS-ESE) vom Ganztagsunterricht profitieren. Mit dem Anstieg der Zahl der Ganztagsschüler wächst auch der räumliche Bedarf für das gemeinsame Essen am Mittag. Als Übergangslösung diente hier bisher ein vor der Schule aufgestellter Container, dessen Stunden jetzt jedoch gezählt sind. Für mehr als nur einen Ersatz sorgt derzeit der Eigenbetrieb Schulen des Kreises Lippe (EBS) der einen Teil des Dachgeschosses zu einer multifunktional nutzbaren Mensa ausbaut. Gleichzeitig entsteht ein Aufzug, der die Stockwerke miteinander verbindet und damit einen barrierefreien Zugang ermöglicht. Gleichzeitig dient er zu Versorgung der Mensa, die mit einer Verteilerküche ausgestattet wird. Der neu gebaute Essbereich wird Platz für bis zu 64 Schüler bieten und außerhalb der Mahlzeiten für Freizeitaktivitäten oder Gruppenarbeiten nutzbar sein. "Mit diesen Umbaumaßnahmen stärken wir den Schulstandort für die Zukunft und schaffen so auch eine Verbesserung des Schulalltags für Lehrer und Schüler", freut sich Landrat Friedel Heuwinkel. Aktuell sind die Handwerker vor allem mit dem Innenausbau beschäftigt. So wird unter anderem derzeit der Estrich gelegt. "Um das Dachgeschoss überhaupt nutzen zu können, müssen wir die Statik der Decken im Obergeschoss durch Stahlträger verstärken", erläutert der stellvertretende EBS-Leiter Schulen, Manfred Koch. Wie Klaus Biere, der für die Baumaßnahme verantwortliche Architekt im EBS weiter ausführt, war die Planung des Bauvorhabens gar nicht so einfach: "Die Fürstin-Pauline-Schule steht unter Denkmalschutz und wir mussten die Umbaumaßnahmen im Detail mit der Denkmalbehörde Detmold abstimmen und die entsprechenden Richtlinien einhalten." Vor allem die Planung des Aufzuges war eine Herausforderung. Um den Anforderungen des Denkmalschutzes zu entsprechen und die Fassade nicht zu beeinträchtigen, wird der Aufzug nun mit Abstand vom Gebäude gebaut und über Brücken mit den Stockwerken verbunden. Insgesamt investiert der EBS rund 700.000 Euro in den Umbau der Schule. "Gut angelegtes Geld, das wir in Bildung investieren. Und Bildung schafft Zukunft!", so Landrat Heuwinkel. Über den Baufortschritt und professionelle Planung und Begleitung der Baumaßnahme durch den EBS freut sich besonders Schulleiter Eckhard Witt: "Die Bauarbeiten kommen gut voran und die Belastungen während der Bauphase sind erträglich. Wir freuen uns schon darauf, die neue Mensa wie geplant nach den Sommerferien einweihen und in Betrieb nehmen zu können."

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