1. Nach Absturz in Sevilla

    Inspekteur der Luftwaffe lässt A400M nicht fliegen

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    WUNSTORF (gi) Auch das noch: Als ob es nicht schon genug Probleme mit dem Militärtransportflugzeug A400M gäbe, stürzte am Sonntag ein an die Türkei zur Auslieferung anstehendes Flugzeug A400M in Sevilla ab. Die traurige Bilanz sind vier Tote und zwei Schwerverletzte. Das Flugzeug startete zu einem Testflug von Sevilla (in dem spanischen Ort wird die A400M gebaut) aus. Kurz nach dem Start wurden dem Tower Probleme gemeldet. Noch nicht fest steht die Unglücksursache. Es gibt Hinweise, dass es an den Triebwerken gelegen haben könnte. Doch diesen Spekulationen wollte sich Presseoffizier Peter Breuer vom Lufttransportgeschwader (LTG) 62 nicht anschließen. "Wir müssen erst das genaue Ergebnis abwarten", sagte er. Derweil entschied der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Karl Müllner, dass die einzige Maschine des Typs A400M der Bundeswehr (sie traf am 19. Dezember in Wunstorf ein) am Boden bleibt. "Die Sicherheit geht vor", so Breuer gegenüber unserer Zeitung weiter. Die bisherigen Testflüge von Wunstorf aus (einer davon ging in den Senegal mit der Lieferung einer Wasseraufbereitungsanlage) seien entgegen anderslautenden Meldungen ohne Probleme verlaufen. Bestellt hat die Bundeswehr 53 Maschinen, 40 davon werden in Wunstorf als einzigem Geschwader in Deutschland stationiert, der Rest soll verkauft werden. Für diese Woche war ein Testflug nach Norwegen geplant, der nun ausfalle. Nicht betroffen sind die weiteren Einsatzprüfungen am Boden. Foto: gi

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