Kreis Lippe/Detmold. Wenn Menschen die Diagnose "Krebs" erhalten, ist von einem Moment auf den anderen nichts mehr so, wie es war. In dieser neuen Situation, die von Angst und Unsicherheit geprägt ist, müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden. Besonders Eltern minderjähriger Kinder sind zusätzlich belastet. In einem Seminar des Instituts für Psychoonkologie sollen Eltern lernen, einen für sie passenden, altersgerechten und ehrlichen Umgang mit ihren Kindern zu finden. Durch Informationen und durch den Austausch sollen Verunsicherungen abgebaut und so die Grundlage für Offenheit gefördert werden. Ab 21. Mai, findet das Seminar an drei Donnerstagen jeweils ab 19.30 Uhr im Landeskirchenamt an der Leopoldstraße 27 in Detmold statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Neben der Auseinandersetzung mit der Krankheit und der neuen Rolle als Patient, machen Eltern sich Sorgen um ihre Kinder und sind damit beschäftigt, den Alltag ihrer Kinder aufrechtzuerhalten. Diese Besorgnis spüren die Kinder intuitiv. Wenn Kinder nichts Genaues erfahren, schmücken sie die Lücken mit ihrer Phantasie und die kann schlimmer sein, als die Realität. Deshalb ist es wichtig, mit ihnen offen zu sprechen. Das Kind müsse die Möglichkeit bekommen, selbst geeignete Anpassungsmechanismen zu entwickeln. Dies dient der Vorbereitung auf ihr weiteres Leben. Das Seminar wird betreut von Diplom-Sozialpädagogin Katharina Arnold-Hermeier und Diplom-Psychologin Andrea Oderinlo. Anmeldungen sind möglich bei Katharina Arnold-Hermeier unter der Rufnummer (05231) 976652 oder im Institut für Psychoonkologie des Klinikums Lippe-Lemgo unter der Rufnummer (05261) 264804.
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Wie sage ich es den Kindern?
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