RODENBERG (pd). Die Rodenberger Sporthalle am Jagdgarten soll, so die aktuelle Prognose des Bauleiters in der Verwaltung, in den Sommerferien fertig saniert sein. Vor einer Sitzung machten sich die Mitglieder des Ausschusses für Bauangelegenheiten, Stadtentwicklung und Umwelt zusammen mit dem Ausschuss für Sport, Kultur und Heimatpflege ein Bild vom Stand der Umbauarbeiten. Entgegen erster Planungen soll es jetzt auch im hinteren Bereich der Halle einen Duschbereich geben, so Arno Fatzler.
Bei ihrer Besichtigung der Baustelle erläuterte dieser weitere Einzelheiten der Maßnahme. Als nächstes haben die Elektriker die Aufgabe, die neuen Installationen inklusive der modernen LED-Beleuchtung vorzunehmen. Auf Lichtschalter soll verzichtet werden. Vielmehr werden Bewegungsmelder für das An- und Ausschalten der Lichtquellen sorgen. Die Halle wird über eine Fußbodenheizung verfügen. Die Sanitärbereiche im vorderen Bereich sind in Teilen fertig. Für den Einbau des flächenelastischen Bodens wird demnächst die Ausschreibung erfolgen. Die Arbeiten dafür und für den Prallschutz an der Wand werden aber erst ganz zum Schluss erledigt werden.Beim Ortstermin machten sich die Ratsvertreter auch ein Bild von der Aufteilung der bisherigen Geräteräume. Hier soll es in Absprache mit der Grundschule und der SG Rodenberg eine neue Aufteilung geben. Im ehemals als Regie- und Sanitätsraum genutzten Bereich werden mehr Schrankflächen eingebaut. Welche Sportgeräte noch angeschafft werden müssen, wollen die Hauptnutzer mit dem Schulträger erst nach der Sanierung, quasi im "Trainingsalltag", herausfinden. Im Verlauf der Debatte über die Informationen aus dem Bauamt entwickelten sich ein Schlagabtausch zwischen Arno Fatzler und den Sprechern von CDU, Erhard Steege, und SPD, Uwe Märtens. Die Politiker vermissten detaillierte Auflistungen über aktuelle Kosten der Sanierung. Fatzler erklärte, dass der ursprünglich angepeilte Kostenrahmen von 970 000 Euro aufgrund der sich im Zuge der Sanierungsarbeiten ergebenen Änderungen nicht gehalten werden könne. 136 000 Euro müssten dazu gerechnet werden. Wegen noch fehlender Ausschreibungen könne er aber keine abschließende Aufstellung aller Ausgaben vornehmen. "Wasserstandsmeldungen bringen uns doch nicht weiter", so der Bauleiter. Weil die Politiker sich damit aber nicht zufrieden geben wollten kam von ihm die Zusage, alle aktuell vorliegenden Zahlen in einer Exel-Tabelle zusammen zu fassen und diese der Politik zur Verfügung stellen zu wollen.