Horn-Bad Meinberg . Das deutsch-türkische Schulprojekt neigt sich dem Ende zu. Zum dritten und letzte Mal haben zwölf Pädagogen von der Grundschule Horn, dem Gymnasium Horn-Bad Meinberg, dem lippischen Schulamt und dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Ordu an der türkischen Schwarzmeerküste besucht. Das Comenius-Regio-Projekt "Schulstart" läuft bereits seit 2013. Dabei ging es um die zweite Phase Lehrerausbildung – der Unterrichtsalltag an den Schulen nach dem Abschluss der Universität. Ziel ist dabei auch, dass die Partner gegenseitig voneinander lernen. In Anknüpfung an die bisherigen Treffen in der Türkei und Deutschland stand die Arbeit am Unterricht – Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung – auf dem Programm. Der Blick richtete sich aber zudem bereits auf das gesamte Projekt, seinen Ablauf, die Arbeit mit den Partnern, die Ergebnisse und die möglichen Schlussfolgerungen. Noch einmal galt es, die Partner in Ordu – das Schulamt, verschiedene Schulen und die Universität – zu besuchen. Ein Tag des Aufenthaltes war wieder dem Kennenlernen der Region gewidmet. Diesmal standen der Besuch des Weltkulturerbes Kloster Sumela, des Atatürk-Hauses und der Hagia Sophia in Trabzon auf dem Programm. Beim großen Abschlussabend, an dem auch der stellvertretende Gouverneur der Region Ordu teilnahm, wurden in vielen Gesprächen die vergangenen zwei Jahre, aber auch das vorangegangene Comenius-Projekt "Elternarbeit – Elternmitwirkung" rekapituliert. In Kürze werden die Partner aus Ordu nun zum letzten Mal nach Horn-Bad Meinberg kommen. Am 21. wird in Lippe Abschied gefeiert. Über eines waren sich alle Teilnehmer aber bereits in Ordu einig: Der Kontakt soll auch über die Zeit des Projektes hinaus bestehen bleiben und gepflegt werden.
-
Deutsch-türkisches Projekt endet
Teilnehmer ziehen in Ordu/Türkei ein erstes Fazit
Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum
