1. Konzert regt zum Nachdenken an

    Der Folklorechor formuliert eine musikalische Friedensbotschaft

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    WUNSTORF (tau). Mit einem Konzert zum Frühling und zum Frieden hat der Folklorechor Luthe seine Zuhörer vor allem zum nachdenken angeregt. Chorleiter Snorre Björkson schlüpfte unter anderem in die Rolle von Heinrich Heine und rezitierte aus einem seiner Werke, dem Lied der Marketenderin. Rüdiger Schuster schnappte sich die Gitarre und stimmte das Lied Halleluja von Leonard Cohen an. Begleitet wurde er von Background Sängerin Hiltrud Donker.

    Beeindruckend war auch Victoria Helfrich am Klavier, die sich unter anderem eine Melancholie in d-moll überlegte und auch ein Stück von Frédéric Chopin zu Gehör brachte. Einen Ausflug ins 13. Jahrhundert wagte Ricarda Kannenberg, die mit dem französischen Lied "Ce fu en mai" einen mittelalterlichen Tanz aufführte. "Es geschah im Mai", als der Frieden vor 70 Jahren nach Europa zurückkehrte. Das Konzert des Folklorechors erinnerte an diese Zeit und formulierte die Botschaft, alles zu unternehmen, den Frieden in der Gegenwart zu bewahren. Mit seinem Maikonzert bot der Folklorechor ein niveauvolles Kontrastprogramm zu den allgemeinen Maifeierlichkeiten. Foto: tau

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