WUNSTORF (tau). Ein starkes Unwetter hat auf Madagaskar erhebliche Zerstörungen angerichtet. Der Verein Madagaskar und wir ruft daher zu Spenden auf. Durch das Projekt "100.000 Knoten im Netz-Werk der Nächstenliebe" ist der Verein bereits jetzt in der glücklichen Lage 20.000 Euro für den Wiederaufbau von zerstörten Häusern zu überweisen, schreibt Sprecherin Bärbel Lange. Eine Unterstützung vom eigenen Staat können die Ärmsten der Armen nicht erwarten, ohne die Hilfe aus Europa sind sie verloren. Die Kiwanis Organisation in Österreich hat ebenfalls spontan finanzielle Hilfe geleistet. Die Spende ist direkt an Pater Pedro gegangen. Auch für diese Spende darf der Verein Madagaskar und Wir e.V. Knoten im Netz-Werk der Nächstenliebe knüpfen. Aktuell ist das Netz bereits 22.105 Knoten groß. Pater Pedro bedankt sich bei allen Spendern, die so selbstlos und großherzig handeln. Er schreibt: "Vielen Dank für die Aktion zugunsten unserer Familien, die alles verloren haben. Dieses Jahr haben wir so viel Regen gehabt wie noch nie seit 50 Jahren! Wegen der Armut haben zahlreiche Familien ihre Häuser auf Überschwemmungsgebieten oder am Hange von Hügeln gebaut! Weil sie zu arm sind, bauen diese Familien ihre Häuser auf derart gefährlichen Orten."
Der Verein wird weiterhin das Ziel im Auge haben, 100.000 Knoten im Netz-Werk der Nächstenliebe zu erreichen. Geplant sind unterschiedliche Veranstaltungen in ganz Deutschland, z.B. ein Spendenlauf in Sonthofen, eine Lesung und ein Benefizlauf in Wunstorf, Präsenz vom Verein auf unterschiedlichen Märkten, Aktionen einzelner Mitglieder in den jeweiligen Kirchengemeinden, aber auch ein Knotenverkauf beim Saisonstart eines Soltauer Tennisklubs. Ein besonderes Highlight steht im Juni an. Pater Pedro ist als Referent auf dem deutschen evangelischen Kirchentag in Stuttgart eingeladen. Der Verein wird ihn dabei unterstützen und über sein Lebenswerk informieren.
Der Verein hofft weiterhin auf die Unterstützung von Sportvereinen, Schulklassen oder auch private Initiativen. "In den nächsten Wochen finden wieder viele Konfirmationen statt, wir würden uns freuen, wenn die eine oder andere Kollekte für den Wiederaufbau der Häuser in Akamasoa gespendet werden würde", so Sprecherin Bärbel Lange. Jeder Euro geht direkt an Pater Pedro und seinen Verein in Madagaskar.
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