Bad Salzuflen (go). Stillstand war eingetreten. Seit der Schließung des Stadt- und Bädermuseums im Jahr 2010 setzte sich der Heimat- und Verschönerungsverein (HVV) für eine stadtgeschichtliche Dauerausstellung als Ersatz ein. Und fand dabei auch Gehör und die Zustimmung der Ratsfraktionen. Konkretisiert hat sich jedoch seit nunmehr fünf Jahren nichts. Daher hatte der HVV einen entsprechenden Bürgerantrag gestellt, der im Hauptausschuss am 29. April vorgestellt wurde. Der HVV beantragt die Errichtung einer stadtgeschichtlichen Dauerausstellung in einem gut zugänglichen städtischen Gebäude. Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf gab zu, dass man nicht so recht weitergekommen sei in dieser Sache. Zum durchaus geeigneten Standort Kurgastzentrum gebe es denkbare Alternativen, etwa in der Bürgerhalle des Rathauses, in Räumlichkeiten über der Konzerthalle oder in der Wandelhalle. Er versprach, "man werde jetzt aufs Gaspedal drücken". Es handele sich bei der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung schließlich um ein "sinnvolles Projekt", das im Kernbereich der Stadt entstehen solle.
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HVV hakte nach
Stadtgeschichtliche Ausstellung
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