1. Ein Treffpunkt für alle

    Düvel-Haus soll aufgewertet werden / Bald Lokaltermin

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    LAUENAU (pd). Konsens im Fachausschuss für Jugend, Kultur, Wege und Umweltschutz: Das Düvel-Haus am Rundteil hat gute Chancen, als Mehrgenerationentreffpunkt umgewandelt zu werden. Einen entsprechenden Antrag in diese Richtung hatten die Grünen eingebracht. Vor dem Hintergrund, das nach ihrer Auffassung die Besetzung einer Jugendpflegestelle in der Samtgemeinde Rodenberg als gescheitert angesehen werden müsse. Nun müssten eben zentrale Perspektiven entwickelt werden, so die Antragsteller. Das im Eigentum des Fleckens befindliche Düvel-Haus stelle eine gute Basis für die Durchführung unterschiedlichster Aktivitäten dar. Und zwar Generationen übergreifend.

    Als Vorsitzender des Ausschusses gab Norbert Bruhne von den Grünen zu Beginn der Debatte einige kurze Erläuterungen zu dem Antrag. Weil er aber auch im Vorstand des Jugend- und Kulturforums sitzt, gab er für seinen Vorsitz für die weitere Aussprache an Christiane Kowalkowski (SPD) ab. Diese kritisierte die Tatsache, dass sich das Kulturforum an eine Partei, nämlich an die Grünen, gewandt hatte und nicht, wie es nach ihrer Auffassung üblich gewesen wäre, den Flecken als Eigentümer anzusprechen. Grundsätzlich sprach sich die Ratsfrau aber dafür aus, den Antrag positiv zu diskutieren.

    Karsten Domeyer, Sprecher der Grünen, meinte, man solle das Düvel-Haus einer größeren Nutzung zuführen. Vor allem für jüngere Menschen sei das Gebäude als Treffpunkt geeignet. Die SPD konnte den Ausführungen grundsätzlich folgen, wollte aber wissen, ob es denn tatsächlich genügend Interessenten für eine Nutzung als Generationen-Treff geben würde. "Der Bedarf liegt im Dunkeln", so die Einschätzung von Horst Koopmann. Der Antrag solle zunächst nicht abgelehnt werden, vielmehr müsse der tatsächliche Bedarf ermittelt werden. Erst dann könne darüber entschieden werden, ob und wieviel Geld in das Gebäude investiert werden könne.

    Sven Janisch freute sich über die Einigkeit im Ausschuss, gab aber zu bedenken, dass im Düvel-Haus aktuell einige Baumängel vorlägen. Diese würden zum Beispiel eine Nutzung des Obergeschosses ausschließen, so der Gemeindedirektor. Jörg Döpke von der Bauverwaltung machte den Vorschlag von einem Ortstermin. Dort solle dann zusammen mit Vertretern des Jugend-und Kulturforums die weitere Vorgehensweise abgestimmt werden. Mit dem Ziel, ein Nutzungskonzept zu erstellen. Für diesen Vorschlag gab es ein einstimmiges Votum. Bis zu den Sommerferien soll das Konzept stehen.

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