33.300 Besucher wurden an den 122 Betriebstagen gezählt – und damit nur 400 weniger als im Winter 2013/14. Die erste Hochrechnung war noch von 32.500 Personen ausgegangen. Allerdings bleibt ohnehin eine Dunkelziffer, da die Frequenz der Dauerkarteninhaber nicht ermittelt werden kann. Hinzu kommen die zum kostenlosen Besuch Berechtigten, die wegen Werbemaßnahmen oder anderer Gründe eine Freikarte erhalten.
Was Garbe besonders freute: Die Summe der Einnahmen sei höher gewesen als in den vorangegangenen Jahren, weil sich zum Beispiel der Zahl der Schlittschuh-Ausleihen erhöhte und zusätzliche Werbeflächen vermietet werden konnten. Zugleich betonte er die Notwendigkeit höherer Umsätze: Ständig müsse investiert werden – wie beispielsweise in eine neue komplette Gummiverlegung rund um die Eislauffläche, im Toilettenbereich sowie vor der Halle. Da der Verein nicht gemeinnützig sei, müsste die Mehrwertsteuer von 19 Prozent für das Finanzamt aufgebracht werden.
Trotzdem will Garbe an den niedrigen Eintrittspreisen festhalten. Hier komme ihm der ehrenamtliche Einsatz von Mitgliedern örtlicher Vereine ebenso zu Hilfe wie Zuwendungen von der Sparkasse und anderen Förderern. Soeben erst habe die "Lauenauer Runde" ein zinsloses Darlehen gewährt.
Der Vorsitzende hält auch weiterhin an der regelmäßigen "Eisdisco" fest, die seit dem Neustart vor zwei Jahren bislang frei von negativen Begleiterscheinungen gewesen ist.
"Wenn es aber wieder Scherereien gibt, ist sofort und endgültig Schluss", erinnerte er an Vorkommnisse, die vor Jahren das vorübergehende Ende besorgten. Garbe wünschte sich noch mehr Interesse in hiesigen Schulen, den Sportunterricht in die Eishalle zu verlegen: Das Beispiel eines Barsinghäuser Gymnasiums, eine wöchentliche Eislauf-Arbeitsgemeinschaft zu gründen, sollte Nachahmer finden. Noch mehr Gelegenheit, die Wintersportstätte zu nutzen, bietet sich ohnehin in der nächsten Saison: DieHalle wird bereits am 16. Oktober und damit zum Start in die Herbstferien eröffnet.
Foto: al
