1. Die Hirsche der Welt in einer Ausstellung

    Sonderausstellung im Jagdschloss / Europaweit einmalige Sammlung an Thophäen von über 60 Hirscharten zu sehen

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    Seine Nichte, Daniela Croon, war zur Eröffnung in das Jagdschloss Springe gekommen, das erstmalig die Leihstücke aus dem Jagdschloss Granitz auf Rügen zeigt.

    In seiner Einleitungsrede würdigte der Geschäftsführer der Deutschen Wildtierstiftung, Hilmar Freiherr von Münchhausen, das wildbiologische Werk von Werner Trense. Die Sammlung spiegele das weltweite Vorkommen und das unterschiedliche Erscheinungsbild der Cerviden wider.

    So reiche deren Größenspanne von 60 Zentimetern beim Muntiak aus Südostasien bis zu 2,30 Meter Schulterhöhe beim Alaska-Elch. Das Körpergewicht der Hirschartigen läge zwischen sieben bis 200 Kilogramm.

    Insbesondere hob er das Verdienst von Werner Trense hervor, der das ausgestorben geglaubte Mesopotamische Damwild wiederentdeckt hatte. Heute lebten weltweit wieder wenige hundert Exemplare der seltenen Tierart, vorwiegend in Wild- und Tierparks.

    Ein Rudel habe seine Heimat im benachbarten Wisentgehege Springe.

    Weiterhin ging von Münchhausen auf die Rolle des einheimischen Rotwildes als unserem größten tierischen Landnutzer ein und mahnte einen verantwortungsvollen Umgang mit dem großen Säugetier an. Die wissensreiche und interessante Ausstellung im Jagdschloss Springe ist bis zum 30. August zu sehen, täglich außer montags von 10 bis 16 Uhr, an Wochenenden bis 17 Uhr geöffnet.

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